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Über Korea

Wirtschaft

Überblick

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Wirtschaftswachstum

Korea erholte sich rapide von der wirtschaftlichen Krise, die Ende 1997 begann. Diese Krise hatte ganz Asien erfasst und bedrohte Koreas beachtliche wirtschaftliche Leistungen. Aber dank der strikten Einhaltung des IWF-Abkommens, des Reformkurses der koreanischen Regierung sowie der erfolgreichen Verhandlungen mit ausländischen Kreditbanken über die Umstrukturierung von Auslandsschulden, befindet sich die Wirtschaft heute wieder auf Wachstumskurs. Bereits kurz nach Ausbruch der Krise hat Korea damit begonnen, sich rasch in die Weltwirtschaft zu integrieren mit dem Ziel, die Probleme, die ihren Ursprung in der Vergangenheit haben, durch den Aufbau eines fortschrittlichen Wirtschaftssystems zu überwinden.

Korea, das als eines der ärmsten Agrarländer der Welt bekannt war, hat erst 1962 mit der Entwicklung seiner Wirtschaft begonnen. In weniger als vier Jahrzehnten hat es erreicht, was, in Anspielung auf den Fluss, der durch Seoul fließt, als das “Wunder vom Hangang” bekannt wurde — eine erstaunliche Entwicklung, die die koreanische Wirtschaft völlig veränderte und einen Wendepunkt in der koreanischen Geschichte markierte.

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Eine nach außen orientierte Wirtschaftsstrategie, die auf den Export als Wachstumsmotor setzte, hat in großem Maße zu dem wirtschaftlichen Umschwung beigetragen. Auf dieser Strategie aufbauend, wurden viele erfolgreiche Wirtschaftsprogramme auf den Weg gebracht. Das hatte zur Folge, dass Koreas Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den Jahren von 1962 bis 2008 von 2,3 Milliarden US-Dollar auf 928,7 Milliarden US-Dollar stieg und das Pro-Kopf-Einkommen von 87 US-Dollar auf ca. 19.231 USDollar. Diese eindrucksvollen Zahlen zeigen, wie erfolgreich die Wirtschaftsprogramme waren.

Zu den wichtigsten Importgütern gehören Rohstoffe, wie Rohöl und Mineralien, Konsumgüter, Nahrungsmittel, Maschinen, elektronische Geräte und Transportausrüstungen.

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Quelle: Bank von Korea

Seit den 1960er Jahren hat sich Korea rapide entwickelt, vor allem wegen hoher Spar- und Investitionsraten, aber auch, weil es der Erziehung einen hohen Stellenwert einräumt. 1996 wurde Korea als 29. Mitglied in die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aufgenommen.

Koreas Wirtschaft ist eine der am schnellsten gewachsenen Ökonomien der Welt, die sich darum bemüht, im 21. Jahrhundert eine Schlüsselstellung in Asien einzunehmen. Die nordostasiatische Region hat die nötigen Voraussetzungen für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung: eine Bevölkerung von 1,5 Milliarden Menschen, ausreichend vorhandene, natürliche Ressourcen und einen großen Absatzmarkt.

Industrielle Innovation

Als die dreizehntgrößte Wirtschaftsmacht der Welt kann Korea in vielerlei Hinsicht auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken. 2008 lag Koreas Handelsvolumen mit 857 Milliarden US-Dollar auf Platz 11 der Weltrangliste. Korea hat auch die weltweit sechstgrößten Reserven an ausländischen Devisen.

Vergleichbar mit anderen Ländern war auch die koreanische Wirtschaft von dem weltweiten Wirtschaftsabschwung betroffen. Obwohl der Won 2008 fast ein Drittel seines Wertes verlor, prognostizierte der Direktor des IWF-Regionalbüros für das Gebiet Asien-Pazifik eine schnelle Erholung aufgrund der 'verbesserten wirtschaftlichen Grundlagen'. Koreas nachhaltiges Wirtschaftswachstum ist den Schlüsselindustrien zu verdanken, die auf dem weltweiten Markt Anerkennung gefunden haben. Korea ist die größte Schiffbaunation der Welt und rangiert bezüglich der Halbleiter- und Display-Produktion auf Platz eins. Es belegt den zweiten Platz bei der Herstellung von Mobiltelefonen. Die Stahl- und Automobil-Industrien betreffend rangiert Korea auf Platz fünf.

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(Milliarden US$)
Quelle: Welthandelsorganisation

Als einer der größeren Automobilhersteller produziert Korea jährlich über 3,8 Millionen Fahrzeuge. Seit Korea 1976 erstmals mit dem Export von Autos begann, hat sich die koreanische Automobilindustrie in einem rasanten Tempo entwickelt. Da koreanische Autos weltweit immer populärer werden, haben führende koreanische Hersteller damit begonnen, Fertigungsanlagen im Ausland zu errichten.

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Mit fast 11% des globalen Marktanteils ist die koreanische Halbleiterindustrie führend in diesem Bereich, besonders was Flash-Speicher und DRAM (Dynamic Random Access Memory) betrifft. Die beiden führenden Halbleiter-Produzenten Koreas, Samsung Electronics und Hynix, rangierten 2008 weltweit auf den ersten beiden Plätzen. Alles in allem machten die beiden Giganten 50 Prozent des Weltmarktes aus.

Rückblickend hat Koreas Industriepolitik ihren Kurs in jedem Jahrzehnt erheblich geändert. Dadurch war es möglich, die Wirtschaft in eine zunehmend positive und erfolgreiche Zukunft zu führen. In den 1960er Jahren hat Korea damit begonnen, den Export zu fördern, indem es entsprechende Gesetze und Vorschriften erließ und exportorientierte Entwicklungspläne aufstellte. In den 1970er Jahren stand die chemische Industrie im Zentrum der koreanischen Industriepolitik. In den 1980er Jahren kam es zu einer industriellen Umstrukturierung mit dem Ziel, kleine und mittlere Unternehmen (SMEs) zu fördern.

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Quelle: Ministerium für wissensbasierte Wirtschaft www.mke.go.kr

Die 1990er Jahre standen ganz im Zeichen einer Öffnung und einer Liberalisierung des Marktes. Als Asien 1997 von einer Finanzkrise erschüttert wurde, unternahm Korea mutige Schritte, um eine schnelle wirtschaftliche Erholung zu bewirken. Koreanische Unternehmen ergriffen die Initiative, um größere Transparenz zu schaffen und sich globalen Standards anzupassen. Gleichzeitig wurden Bestimmungen erlassen, infolgedessen die Bildung von Venture-Unternehmen erleichtert wurde.

Seit dem Jahr 2000 stand die industrielle Erneuerung auf Platz eins der nationalen Agenda. Um dieses Ziele zu erreichen, fordert Korea unternehmensfreundliche Strategien sowie Maßnahmen, die zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Großkonzernen und kleinen und mittleren Unternehmen (SMEs) führen.

Koreas bedeutendstes Gewicht liegt auf der Förderung der Wachstumsmotoren des Landes und der Verbesserung seiner industriellen Struktur. Um diese Ziele zu verwirklichen, strebt Korea die weitere Entwicklung seines Bauteil- und Baustoffsektors sowie des wissensbasierten Dienstleistungssektors an.

Nach dem erfolgreichen Zustandekommen des Freihandelsabkommens mit den USA hofft Korea jetzt auf weitere, gegenseitig nutzbringende Verträge mit seinen Handelspartnern. Sie werden Korea den Weg ebnen, voll und ganz in die globale Wirtschaft integriert zu werden. Je mehr koreanische Unternehmen investieren und sich unternehmerischen Vorhaben im Ausland anschließen, umso gewichtiger wird Koreas Rolle in der globalen Wirtschaft sein.

http://german.korea.net/AboutKorea/Economy/Overview

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