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Koreanisches Leben

Kleidung

Kleidung

Die Koreaner begannen Kleider aus Hanf und Pfeilwurz zu weben und züchteten Seidenwürmer für die Seidenproduktion. Während der Zeit der Drei Königreiche trugen die Männer Jeogori (Jacke), Baji (Hosen) und Durumagi (Mantel), ergänzt durch Hut, Gürtel und Schuhe. Die Frauen trugen eine Jeogori (kurze Jacke) mit zwei langen Bändern, die zu einem Knoten, Otgoreum, gebunden wurden, einen knöchellangen, um die Brust gewickelten Rock, Chima, einen Durumagi, ergänzt durch Beoseon, weiße Baumwollstrümpfe und Schuhe, deren Form an Boote erinnert. Diese Kleidung, bekannt als Hanbok, blieb in dieser Form Hunderte von Jahren für Männer und Frauen gleich, mit Ausnahme kleinerer Veränderungen in der Länge von Jeogori und Chima.

Während des Koreakrieges (1950-1953) verbreitete sich die westliche Kleidung in Korea, und in den 1960er und 1970er Jahren der raschen Industrialisierung wurde der Hanbok immer weniger getragen und für den Alltag als ungeeignet angesehen. In jüngster Zeit werben Hanbok-Liebhaber für dessen Wiederbelebung und kreierten moderne Formen, die einfacher zu tragen sind.

Der traditionelle Hanbok wird in der Regel an Feiertagen, wie dem Neujahrsfest nach dem Mondkalender, oder Chuseok, dem koreanischen Erntedankfest, sowie bei Familienfesten, wie dem Hwangap, dem 60. Geburtstag, getragen.

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