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Die Koreaner haben einzigartige Techniken entwickelt, um ihre Häuser so zu bauen, dass sie ihre Bauweise an die Natur anpassen; so bieten sie den Bewohnern den besten Schutz. Ein besonderes Merkmal des Hanok, des traditionellen koreanischen Hauses, ist eine Fußbodenheizung, Ondol, was wörtlich übersetzt „heiße Steine“ bedeutet. Diese Heizmethode war in Korea schon in prähistorischer Zeit üblich. Man leitete die Wärme von der Feuerstelle in der Küche durch Rohre (Gudeul), die unter den Steinböden der einzelnen Räume verliefen, weiter. Die Rohre wurden so verlegt, dass sie zum Kamin führten, damit der Rauch abziehen konnte.

Die Koreaner haben einzigartige Techniken entwickelt, um ihre Häuser so zu bauen, dass sie ihre Bauweise an die Natur anpassen; so bieten sie den Bewohnern den besten Schutz. Ein besonderes Merkmal des Hanok, des traditionellen koreanischen Hauses, ist eine Fußbodenheizung, Ondol, was wörtlich übersetzt „heiße Steine“ bedeutet. Diese Heizmethode war in Korea schon in prähistorischer Zeit üblich. Man leitete die Wärme von der Feuerstelle in der Küche durch Rohre (Gudeul), die unter den Steinböden der einzelnen Räume verliefen, weiter. Die Rohre wurden so verlegt, dass sie zum Kamin führten, damit der Rauch abziehen konnte.

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Hanok, traditionelle koreanische Häuser Seobaekdang, die Hauptresidenz des Gyeongju Sohn-Klans im Dorf Yangdong in Gyeongju im Norden der Provinz Gyeongsang.



Die traditionellen koreanischen Häuser sind meistens aus Holz. Bei guter Pflege sind sie genauso langlebig wie Häuser aus anderen Materialien. Bei der vor 1363 erbauten Geungnakjeon-Halle im Bongjeongsa Tempel in Andong handelt es sich um das älteste, noch erhaltene Haus Koreas. Seine Originalstruktur ist auch nach über 650 Jahren noch intakt. Am liebsten errichteten Koreaner ihre Häuser so, dass sie an drei Seiten von Bergen und an der vorderen Seite von Wasser umgeben waren, zu dem sie so einen leichten Zugang hatten.

Häuser in einer solchen Lage fügen sich harmonisch in die sie umgebenden Natur ein. Das wird nicht nur von Koreanern, sondern auch zunehmend von Außenstehenden bewundert. Heutzutage leben mehr als 60 Prozent der Bewohner von Seoul in modernen Apartmenthäusern. Es ist aber interessant zu beobachten, dass die Heizung in diesen mehrstöckigen Häusern meistens nach dem Vorbild des jahrhundertealten Ondol-Systems installiert wird. Die unter dem Boden verlaufenden Rohre sind heute allerdings aus Metall und das durch die Rohre laufende Wasser wird mit Gas oder Strom erhitzt. Das koreanische Heizungssystem wird inzwischen in viele Länder exportiert, in denen es große Temperaturunterschiede gibt.

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Hanok, traditionelles koreanisches Haus
Das Haus von Yun Jeung, einem konfuzianischen Gelehrten der späten Joseon-Zeit (1392-1910), wurde nach seinem Pseudonym als „Myeongjae Gotaek“ (das alte Haus) bezeichnet. Es befindet sich in Nonsan, im Süden der Provinz Chungcheong.



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Professor Robert Fouser und Hanok

Professor Robert Fouser ist der erste Ausländer, der von der Seoul National University den Ruf erhielt, an dem Institut für koreanische Sprache zu unterrichten. Er hat eine besondere Vorliebe für das traditionelle koreanische Haus, Hanok, entwickelt. Seine Liebe für die koreanische Sprache und Kultur hatte er schon vor langer Zeit entdeckt, als er nämlich an der Kagoshima Universität in Japan einen Sprachkurs für Koreanisch ins Leben rief und selbst den Unterricht in koreanischer Sprache übernahm.

In Korea wohnte er lange in einem besonders schönen Hanok in Bukchon, einem Viertel in der Innenstadt von Seoul. Er zog dann um nach Seochon, ein anderes historisches Viertel der koreanischen Hauptstadt. Auch dort fand er ein Hanok, in dem er bis heute wohnt. Er liebt nicht nur das Haus, sondern auch die Umgebung, die engen Gassen, die sich zwischen den vielen anderen Hanoks hindurchschlängeln, und die umliegende Natur. Vor kurzem hat er eine Kampagne ins Leben gerufen mit der er die Öffentlichkeit auf den Wert der traditionellen koreanischen Häuser als Lebensraum aufmerksam machen will, den es für die heutige und die künftigen Generationen zu erhalten gilt.

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http://german.korea.net/AboutKorea/Korean-Life/Housing

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