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Seoul
Seoul, die Hauptstadt Koreas, am Hangang-Fluss gelegen, hat sich zu einer pulsierenden Metropole mit mehr als zehn Millionen Einwohnern entwickelt. Die Stadt, die während der Urbanisierung und Industrialisierung in großem Umfang gewachsen ist, entwickelt sich immer mehr zu einem lebendigen und blühenden Zentrum der politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Aktivitäten des Landes.
In Seoul, der zehntgrößten Stadt der Welt, erlebt man eine faszinierende Mischung von Vergangenheit und Gegenwart. Jahrhundertealte Paläste, Stadttore, Schreine, Gärten und unschätzbare Kunstsammlungen in den Museen legen Zeugnis ab von der glänzenden Vergangenheit dieser Stadt, gleichzeitig repräsentieren die glitzernden Fassaden der in den Himmel ragenden Wolkenkratzer und der geschäftige Straßenverkehr das moderne Leben.
Das alte Seoul war von so genannten vier “inneren” und vier “äußeren” Bergen umgeben. Die vier “inneren” Berge, Bugaksan im Norden, Naksan im Osten, Inwangsan im Westen und Namsan im Süden, entsprechen denen, die ursprünglich innerhalb der Schlossmauern der alten Hauptstadt des Joseon-Reiches (1392-1910) lagen. Die vier “äußeren” Berge sind der Bukhansan im Norden, der Yongmasan im Osten, der Deogyangsan im Westen und der Gwanaksan im Süden. Jeder Berg liegt in einer wunderschönen Landschaft und ist von einzigartiger Schönheit. Von allen Bergen hat man einen grandiosen Blick auf die Stadt Seoul. Es gibt zahlreiche Trinkwasserquellen und Rastplätze für Wanderer.

Der Gyeongbokgung Palast ist unumstritten der schönste und größte der fünf Paläste in der Hauptstadt.
In Seoul gehören die vier alten Königspaläste aus der Joeson-Zeit, der Gyeongbokgung-, Deoksugung-, Changdeokgung- und der Changgyeonggung-Palast zu den Sehenswürdigkeiten, die man gesehen haben muss. Der Jongmyo-Schrein, der königliche Ahnenschrein aus der Joseon-Zeit, und der Huwon (hinterer Garten) hinter dem Changdeokgung-Palast, sind bekannt für ihre wunderschönen Landschaftsgärten bzw. für ihre klassische Architektur.
Eine der beliebtesten Gegenden für Touristen ist Insadong nahe der Innenstadt von Seoul. Die Straßen sind dicht gesäumt mit Antiquitätenläden, Kunstgalerien, traditionellen Teehäusern und Restaurants sowie Buchläden. Es ist ein Ort, an den es sowohl Gelegenheitskäufer als auch ernsthafte Sammler zieht.
Weitere, sehr empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten sind das Nationalmuseum, das Staatliche Institut für Traditionelle Darstellende Künste, das Sejong-Kulturzentrum, die Ho-Am-Kunsthalle und das Korea-Haus. Das Nationalmuseum für Zeitgenössische Kunst in Gwacheon, einer südlich von Seoul gelegenen Trabantenstadt, lohnt ebenfalls einen Besuch.
Vom Seoul-Tower, der im Namsan-Park im Herzen von Seoul liegt, können Besucher einen Panoramablick auf die gesamte Stadt genießen. Ebenfalls im Namsan-Park befindet sich ein rekonstruiertes traditionelles Dorf, das besichtigt werden kann.
Es gibt eine Fülle von Parks in und um Seoul, wie den Olympischen Park, den Seoul Grand Park und den Citizens’ Forest. Sie dienen nicht nur der Erholung, sondern verfügen auch über eine Vielzahl von Spazier-, Reit- und Fahrradwegen. Diese Parks gehören zu den verborgenen Schätzen Seouls, die die Einwohner der Stadt genießen, die aber von Touristen oft übersehen werden.
Ausländische Besucher sollten sich auf keinen Fall ein koreanisches Essen entgehen lassen, entweder in einem modernen Restaurant oder in einem vornehmen Restaurant in traditionellem Stil. Man findet auch chinesische und japanische Restaurants, aber auch solche mit französischer, italienischer, mexikanischer oder pakistanischer Küche.
Seoul hat auch ein aktives Nachtleben mit Varietés, Cafés und Nachtclubs hoch über den Dächern. Den faszinierenden Anblick, den Seoul bei Nacht bietet, kann man entspannt bei einer Bootsfahrt auf dem Hangang-Fluss genießen, der mitten durch Seoul fließt.
Die Umgebung von Seoul & Provinz Gyeonggi-do
Die Provinz Gyeonggi-do liegt in der westlichen Zentralregion der koreanischen Halbinsel. Der Hangang-Fluss teilt sie in ein bergiges Gebiet im Norden und in eine offene Ebene im Süden. Während es in Seoul für den Besucher so viele faszinierende und interessante Dinge zu sehen und zu tun gibt, bietet diese Region außerhalb der Stadt die Möglichkeit, sich zu erholen und Kräfte zu sammeln.

Die 18-Kilometer lange Incheon Brücke verbindet den internationalen Flughafen von Incheon und die internationale Stadt New Songdo
Die Küstenlinie verläuft unregelmäßig, zahllose Buchten, Halbinseln und Inseln prägen die Landschaft. Die Buchten von Namyangman, Asanman, die Halbinseln Gimpo und Hwaseong sowie die Inseln Ganghwado und Yeongjongdo, zählen zu den Sehenswürdigkeiten, die man nicht auslassen sollte. Überall in dieser Gegend blüht eine gelbe Blume, die ein Symbol für Wohlstand ist.
Nach einer dreißigminütigen Autofahrt erreicht man das im Süden Seouls gelegene koreanische Volkskundedorf. Es zeigt, wie das Leben der Menschen früher in Korea ausgesehen hat. In dem 1973 eröffneten Dorf sieht man nahezu alles, was das traditionelle Leben der Koreaner ausmachte.
Es sind provinzabhängig typische Häuser zu sehen und auf dem Dorfplatz treten regelmäßig Seiltänzer und Volkstanzgruppen auf, es finden Hochzeits- und Begräbniszeremonien sowie Wettbewerbe im Drachensteigen statt. Man kann Schmieden, Tischlern, Töpfern und Kunsthandwerkern in ihren Geschäften bei der Arbeit zusehen. Die Festung Hwaseong, eine von Mauern umgebene Stadt aus der Joseon-Zeit, die unlängst in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde, liegt in unmittelbarer Nähe des Volkskundedorfes.
Zum Yongin Everland, einem umfassenden Freizeitkomplex, gehören Vergnügungseinrichtungen, die auf dem neuesten Stand der Technik sind. Es gibt Wasserparks und Badeeinrichtungen, in denen sich Menschen aller Altersgruppen im Sommer wunderbar erholen können. Im namhaften Ho-Am-Kunstmuseum sind mehr als 5.000 Kunstwerke ausgestellt. Über 80 Brennöfen sind im Umfeld des Keramikfestivals Icheon zu sehen, das jedes Jahr im September stattfindet. Größer noch ist die Welt-Keramik-Biennale, die sich über Incheon, Gwangju und Yeoju erstreckt und alle zwei Jahre stattfindet. Hier können Sie die geheimnisvolle Farbe des Goryeo-Seladons und die weiße Reinheit der koreanischen Porzellans bewundern.

Koreanisches Volkskundedorf in Yongin
Auf einer Fläche von etwa 243 Morgen können Besucher über 270 traditionelle Häuser aus verschiedenen Regionen in einer naturbelassenen Atmosphäre besichtigen.
Die Insel Ganghwado liegt in der Mündung des Hangang-Flusses nördlich des Hafens von Incheon. Sie ist Koreas fünftgrößte Insel, reich an Geschichte und natürlicher Schönheit. Zu den wichtigsten historischen Denkmälern auf dieser Insel gehören ein Altar, den Dangun, der legendäre Gründer Koreas, errichtet haben soll, sowie Festungsanlagen, alte Wälle, ein Brennofen für Seladon aus dem 13. Jahrhundert (Goryeo-Zeit) und der Jeondeungsa-Tempel.
Nur 56 km nördlich von Seoul liegt Panmunjeom, das mit dem Bus zu erreichen ist. Dort wurde am 27. Juli 1953 das Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet, welches die erbitterten Kämpfe des Koreakrieges (1950-1953) beendete. Es ist nun eine gemeinsame Sicherheitszone, die unter der Aufsicht eines UNKommandos und nordkoreanischer Wachmannschaften steht. Besucher können von Militärpersonal begleitet und informiert werden.
Die östliche Region
Die Provinz Gangwon-do liegt in der östlichen Zentralregion der koreanischen Halbinsel. Der größte Teil dieser Gegend ist dicht bewaldet, sie ist daher weniger besiedelt als andere Regionen und bietet viele landschaftlich schöne Ausblicke. Nicht nur die abgelegenen bewaldeten Berge und Schluchten, auch die kleinen Küstenstädte sind reich an landschaftlicher Schönheit.
Aufgrund dieser geographischen Gegebenheiten war Gangwon-do der ideale Austragungsort für die 4. Asiatischen Winterspiele im Januar 1999. Vom 11. September bis zum 30. Oktober fand dort auch die Internationale Reise-Messe statt. Mehr als zwei Millionen Besucher aus Übersee, aber auch aus ganz Korea, reisten zu diesen Veranstaltungen an. Unter dem Motto “Mensch, Natur und das Leben in der Zukunft”, bot diese Region den Besuchern der EXPO nicht nur ausgesprochen interessante Ausstellungen und nützliche Informationen, sondern auch eine Vielzahl von Veranstaltungen und Aufführungen.

Bestes Winterangebot: Skifahren in Korea
Ski-Resorts verfügen über gute Schneebedingungen und sind mit modernsten Anlagen für Ski-Begeisterte ausgestattet. (Foto mit freundlicher Unterstützung des Ressorts Yongpyong)
Die Küste im Osten erstreckt sich von Hwajinpo bis Busan auf einer Länge von 390 km. Es ist eine atemberaubende Landschaft, zerklüftet und bergig. Da man dort auch Ski laufen und andere Wintersportarten betreiben kann, zieht diese Gegend das ganze Jahr über Touristen an. Um den Bedürfnissen von mehr als einer Million Skiläufern pro Jahr zu entsprechen, sind einige Skigebiete nun mit Schneekanonen ausgerüstet, mit deren Hilfe die Skisaison von Dezember bis März verlängert werden kann. Andere beliebte Freizeitsportarten in dieser Region sind Schwimmen im Sommer und Bergsteigen im Herbst. Die Strände dort sind vermutlich die besten in ganz Korea, sie fallen seicht zum Meer hin ab, und die Strömung ist verhältnismäßig schwach.
Der Berg Seoraksan, der zum Geumgangsan-Gebirge gehört, zieht die Besucher durch seine atemberaubende Schönheit an. Dort lebt eine weltweit seltene Bärenart, die gleichzeitig das Symbol dieser Region ist. Der Berg Seoraksan ist wegen seiner majestätischen Erscheinung zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Ausflugsziel.
Weitere touristische Sehenswürdigkeiten sind die heißen Quellen am Cheoksan-Berg und das Wiedervereinigungsobservatorium, das am südlichen Ufer der Mündung des Hangang- und des Imjingang-Flusses liegt. Es bietet einen hervorragenden Blick auf das nordkoreanische Territorium, das jenseits des Flusses an die Entmilitarisierte Zone grenzt.
Chuncheon, die Hauptstadt der Provinz Gangwon-do, feiert jedes Jahr im August das Chuncheon-Puppenfest, an dem Puppentheater aus aller Welt teilnehmen.

Seoraksan-Nationalpark Gangwon-do
Die Insel Ulleungdo, 217 km nordöstlich von Pohang gelegen, ist ein erloschener Vulkan, der sich aus dem Ostmeer erhebt. Die Insel Dokdo, der östlichste Punkt Koreas, liegt 87,4 km südöstlich von Ulleungdo.

Dokdo
Dongdo und Seodo befinden sich gegenüber voneinander, mit einer Distanz von 150 Metern und die durchschnittliche Wassertiefe zwischen den beiden kleinen Inseln beträgt ca. 10 Meter.
Die Zentralregion
Diese Region, die die Provinzen Chungcheongbuk-do und Chungcheongnam-do umfasst, liegt in der westlichen Zentralregion. Chungcheongbuk-do ist die einzige Provinz, die keine Küste hat. Mit der Fertigstellung des Regierungskomplexes in Daejeon und der Eröffnung des internationalen Flughafens in Cheongju wurde die Hauptstadt der Provinz Chungcheongbuk-do nicht nur rasch zu einem Dreh- und Angelpunkt der einheimischen Wirtschaft, sondern auch zu einem internationalen Brückenkopf für die mittlere Region Koreas.

Der Fluss Namhangang bei Cheongju, Chungcheongbuk-do
Daejon liegt südlich von Seoul und ist mit dem Auto in zwei Stunden zu erreichen. Es ist ein wichtiger Knotenpunkt für die Zugverbindungen Seoul-Busan und Seoul-Gwangju-Mokpo und entwickelt sich rasch zu einem der großen Wissenschaftszentren des Landes. Der Expo-Park, in dem 1993 die Daejon-Expo stattfand, wurde neu gestaltet und ist nun ein öffentlicher Park.
Im Nationalmuseum von Buyeo, der letzten Hauptstadt des Baekje-Reiches (18 v. Chr. - 660 n. Chr.), ist eine umfangreiche Sammlung von mehr als 7000 Relikten aus der Baekje-Zeit zu sehen.
Vom Berg Gyeryongsan, einem der fünf bekanntesten Berge Koreas, der ebenfalls in dieser Provinz liegt, blickt man auf den Geumgang-Fluss hinab. Diese Gegend, einst das kulturelle Zentrum des Baekje-Reiches, ist reich an einzigartigen Kulturschätzen und historischen Relikten.
Neben der schönen Landschaft, geformt aus zahlreichen Gipfeln und Hügeln entlang der Kammlinie des Berges Sobaeksan, gibt es eine Fülle von Nationalschätzen und historischen Stätten. Zu diesen zählen die siebenstöckige Steinpagode, der eiserne Fahnenmast des Yongdusa-Tempels, die hölzerne Pagode der Palsangjeon, die Festung Sangdangsanseong, der Hyeonchungsa-Tempel und der Chungnyeolsa-Schrein von Yi Chungmugong. Ferner warten viele andere berühmte Tempel, Statuen, Nationalparks und heiße Quellen darauf, entdeckt zu werden.
Der Chungjuho-See bietet eine Vielzahl von Wassersportmöglichkeiten in dieser bergigen Region Zentralkoreas. Ausflugsboote fahren zwischen Chungju und Danyang und gewähren den Passagieren einen überwältigenden Blick auf die Danyang-Palgyeong, die “Acht Landschaftswunder”. Die Gosudonggul-Höhle fasziniert ihre Besucher mit ihren glitzernden Stalaktiten in allen Formen und Größen. Die Felder von Chungju sind eines der Hauptanbaugebiete für Äpfel von ausgezeichneter Qualität. Auch der gelbe Tabak ist eine Spezialität dieser Region, der hier angebaute Ginseng erfreut sich weltweiter Beliebtheit.
Die südwestliche Region
Zu dieser Region gehören die Provinzen Jeollabuk-do und Jeollanam-do, die einst einen Großteil des Baekje-Reiches ausmachten. Hier gibt es relativ wenig Berge. Weite Ebenen mit Reisfeldern und die unregelmäßig verlaufende Küstenlinie kennzeichnen diese Landschaft. Es ist eine fruchtbare und warme Region, geschützt durch hohe Berge im Osten und Norden und begrenzt durch die ruhige See und viele Inseln im Westen und Süden. Bedingt durch den Einfluss des Kontinental- und Meeresklimas ist das Wetter sehr unterschiedlich.

Jeonju-Bibimbap
Bibimbap ist warmer Reis, der unter gehacktem rohen Rindfleisch, Bohnensprossen, Spinat, Gänseblümchen, Farn, Wurzeln von chinesischen Glockenblumen, Brunnenkresse, einem rohen Ei und Shiitake-Pilzen serviert wird. Diese Zutaten werden mit Gochujeong (scharfe Pfeffer- und Sojabohnenpaste) angereichert. Dieses beliebte Gericht mit seinem ausgezeichneten Geschmack und seinen herrlichen Farben repräsentiert die Küche von Jeolla-do.
Jeonju ist bekannt durch das traditionelle Gericht Bibimbap (Reis mit Gemüse vermischt) und durch Hanji, das traditionelle koreanische Papier, das aus den Blättern des Maulbeerbaumes hergestellt wird. Die Elster ist das Symbol dieser Region. Hierzu gibt es eine ergreifende Legende: In der Nacht des siebten Tages des siebten Monats nach dem Mondkalender bauen die Elstern aus Zweigen und Kieselsteinen, die sie in ihren Schnäbeln tragen, eine Brücke über die Milchstraße. Über diese Brücke können Gyeonu und Jingnyeo, die sich lieben und deren Schicksal es ist, sich nur einmal im Jahr treffen zu können, zueinander kommen.
Namwon ist das Tor zum Jirisan-Nationalpark und gleichzeitig der berühmte Heimatort von Chunhyang, eine der meistgefeierten Nationalheldinnen Koreas. Chunhyangga, ein Pansori-Gesang, in dem die Beständigkeit ihrer Liebe besungen wird, zählt zu den beliebtesten Darbietungen. Der Jirisan, der zweithöchste Berg der Republik Korea, ist gewaltig in seiner Größe und erstreckt sich über drei Provinzen: Jeollanam-do, Jeollabuk-do und Gyeongsangnam-do.

Die grünen Teeplantagen in Boseong gehören zu den berühmtesten in Korea. Die Teebäume überziehen die Landschaft wie ein weicher grüner Teppich.
http://dahyang.boseong.go.kr/
Der Deogyusan-Nationalpark bietet einen erstklassigen Ausblick auf das 30 Kilometer lange Mujugucheondong-Tal. Zu diesem Tal gehört das Muju-Skigebiet, das größte in Korea.
Das Gwangju-Nationalmuseum beherbergt eine Sammlung chinesischer Keramiken, die im Meer von Sinan, im Wrack eines 700 Jahre alten Handelsschiffes, entdeckt wurden. Damyang, 22 Kilometer nördlich von Gwanjgu, ist das Zentrum für Bambuszucht und Kunsthandwerk.
Das Bambus-Museum Damyang ist weltweit das erste, in dem ausschließlich Arbeiten aus Bambus gezeigt werden.
Weitere kulturelle Sehenswürdigkeiten, historische Stätten und Museen, wie das Siegesfeld von Hwangtohyeon, die Festung Gochangeupseong und das Gangam-Museum für Kalligraphie, haben den vielfältigen Charakter dieser Region mit geprägt.
Auf der Insel Jindo, etwa 350 km südlich von Seoul, können Besucher die koreanische Version vom “Wunder des Moses” beobachten. Das Meer teilt sich tatsächlich zweimal im Jahr, Anfang Mai und nochmals Mitte Juli, für ca. eine Stunde zwischen dem Küstenstädtchen Hoedong-ri und der nahe gelegenen Insel Modo. So entsteht ein begehbarer Weg von 2,8 km Länge und 40 m Breite. Die Insel Jindo ist überdies für die Jindo-Hunde bekannt, eine koreanische Rasse, die zum Naturdenkmal Nr. 53 ernannt wurde.

Wundersame Teilung des Meeres nahe der Insel Jindo, Provinz Jeollanamdo. http://miraclesea.jindo.go.kr/
Die südöstliche Region
In dieser Region mit den Provinzen Gyeongsangbuk-do und Gyeongsangnam-do gibt es eine Vielzahl verschiedener Kulturschätze und historischer Stätten. Die Hallyeosudo Wasserstraße sowie die Berge Jirisan und Gayasan ziehen aufgrund ihrer überwältigenden Schönheit die Touristen an. Gyeongju, die alte Hauptstadt des tausend Jahre währenden Silla-Reiches (57 v. Chr. - 935 n. Chr.) ist heute ein außergewöhnliches Museum unter freiem Himmel. Königsgräber, Tempelanlagen mit verwitterten Steinpagoden, buddhistische Reliefs und Festungsruinen sind über die ganze Stadt verstreut. In diesen Stätten wurden viele altertümliche Kostbarkeiten gefunden.

A group of guardian deities in bas relief decorates the walls of the Seokguram Grotto antechamber.
Gyeongju's main architectural sites are Bulguksa Temple and the nearby Seokguram Grotto. Both were completed in the eighth century and are representative of highly refined Buddhist art. They were included on UNESCO's World Heritage List in 1995. Other important historic sites include Daereungwon Tumuli Park, Oreung (Five Tombs), Cheomseongdae Observatory, General Kim Yu-sin's Tomb, and Mt. Namsan, which is dotted with numerous Buddhist images, pagodas and temple remains. The Gyeongju National Museum houses antique treasures recovered from Gyeongju and its vicinity.
Bomun Lake Resort, 6 km from downtown on the eastern outskirts of the city, is an integrated tourist destination with several first-class hotels and various recreational facilities. Haeinsa Temple is famous for housing the 80,000 wooden printing blocks used to print the Tripitaka Koreana, which were carved in the 13th century. The Tripitaka Koreana is acknowledged as the most complete compilation of Buddhist scripture in East Asia.
Not far from historic Gyeongju are the growing industrial cities of Pohang and Ulsan. Pohang is home to the POSCO steel mills, while Ulsan is the industrial base for Hyundai, one of Korea's leading conglomerates.

Seokgatap
The three-story Seokgatap (Sakyamuni) Pagoda boasts its austere, yet elegant style.
Further to the south is Busan, Korea's principal port and second-largest city. The Jagalchi Fish Market, one of Korea's most famous markets, is right next to the piers where fishing boats unload their daily hauls. The market offers tourists a great early morning attraction as buyers and sellers haggle over the catch of the day.
Andong is one of the last living vestiges of old Korea, a treasure-trove of Confucian tradition. Hahoe, a small village near Andong, which was added to UNESCO's World Heritage List in 2010, is famous for its unique traditional masks and the mask dance-drama, Hahoe-talchum. Dosan Seowon, a Confucian academy founded in the 16th century by one of Korea's most well-known scholars, Yi Hwang, is also nearby. Massive international tour and resort complexes were opened in 2006 in the western and northern areas, featuring ultramodern recreation and leisure facilities.

Die Gwangan Brücke ist eine Hängebrücke in Haeundae-gu, Busan. Diese Struktur, die sich über 7,42 km erstreckt, ist die erste 2-stöckige Marinebrücke Koreas.
Jejudo Island and Southern Coastal Regions
Within an hour's flight from Seoul, Busan or Daegu, travelers in Korea can reach a land of a completely different character. Recognized as the best-preserved area in the nation, Jejudo is Korea's only island province.
The island is Korea's most popular honeymoon destination. Known as 'Little Hawaii' for its volcanic landscape, picturesque subtropical scenery, sandy beaches, waterfalls and hiking trails, it is one of the world's top ten tourist attractions with over seven million visitors a year.

Der Berg Hallasan erhebt sich aufrecht in der Mitte der Insel Jeju-do.
Jejudo enjoys a semitropical climate, with its plants and landscape being remarkably different from those of the mainland. It is the natural habitat of over 2,000 species. Its principal mountain is the 1,950-meter Hallasan, a dormant volcano crowned with a large crater. Many centuries ago, lava flows from this volcano created tunnels, pillars and other unusual features formed by the quickly-cooled basalt. Favorite destinations include the Jeju Folkcraft and Natural History Museum, Jungmun Resort, Cheonjiyeon Falls, and Jeju Fantasy Gardens, and the Olle Trail.
Jejudo's old thatched cottages with walls made from lava rock offer visitors a great chance to glimpse the island's unique folk culture. They reflect both the island's natural environment, characterized by strong winds, and the hearty lifestyle of its people.
Closer to the mainland, more than 3,000 smaller islands line the winding southern and western coastlines. The completion of the Honam and Namhae expressways in 1973 made these picturesque coasts more accessible. The areas around Jinhae, Tongyeong, Jinju and Namhae are recommended highlights. The southern boundary of the Korean Peninsula is a jagged coastline which has created an irregular pattern of bays and inlets dotted with large and small islands.
http://german.korea.net/AboutKorea/Tourism/Exploring-Korea
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