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Hanok-Dörfer

Hanok-Dörfer

Hanok-Dörfer

In letzter Zeit interessieren sich immer Architekten und Hauskäufer aus ganz Korea für die modernisierten traditionellen koreanischen Häuser (Hanok). Dadurch wurde auch das Interesse der Touristen für diese Häuser geweckt, die es immer mehr in die historischen Dörfer und Bezirke zieht, weil die dort den traditionellen koreanischen Lebensstil in einer authentischen Umgebung erleben können. Die beiden beliebtesten Zielesind das Hanok-Dorf Bukchon in Seoul und das Hanok-Dorf Jeonju in Jeonju. Ersteres ist ein Wohngebiet nördlich des Bezirks Jongno und des Flusses Cheonggyecheon im Zentrum von Seoul und wurde einst von wohlhabenden Familien der Joseon-Zeit bewohnt.

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Dieser Bezirk ist zu einer der Hauptattraktionen für Touristen in Seoul geworden, vor allem, weil die gut erhaltenen, traditionellen Häuser in den winzigen, verwinkelten Gassen die Atmosphäre längst vergangener Zeiten widerspiegeln.Zwischen den beiden Palästen Gyeongbokgung und Changdeokgung aus der Joseon-Zeit gelegen, ist in diesem Viertel vor der Kulisse der Berge Inwangsan und Bukhansan und mit Blick auf die modernen Wolkenkratzer im Süden die einzigartige Harmonie zwischen Seouls Vergangenheit und Gegenwart spürbar.

Die Zahl der ausländischen Touristen in Korea ist innerhalb der letzten Jahre rapide gestiegen, von 5 Millionen im Jahr 2001 auf über 12 Millionen 2013. Beobachter nehmen an, dass der Zuwachs an Touristen zum Großteil mit Hallyu (Koreanische Welle) -Fans aus Asien zu tun hat, und dass viele Menschen wegen der medizinischen Versorgung und zum Einkaufen nach Korea kommen.

In dem Vier tel können sie auch einige der bedeutendsten Kulturstätten der Stadt besichtigen: Den Gyeonggijeon-Schrein, in dem ein Portrait von König Taejo, dem Begründer der Joseon Dynastie, aufbewahrt wird, eine kommunale konfuzianische Schule (Hyanggyo) und die Omokdae-Terrasse, von der aus man einen großartigen Blick auf die das Hanok-Viertel hat. Besucher können auch einige herrschaftliche Residenzen aus der Joseon-Zeit besichtigen, die über ganz Korea verteilt sind.

Besonders hervorzuheben ist das Herrenhaus Seongyojang in Gangneung, das für seine 300 Jahre alten undnoch vollständig erhaltenen Gebäude und seinen sehr gepflegten traditionellen Garten bekannt ist. Das Seongyojang-Haus wurde von der Familie einer herrschenden Gelehrtenelite in der Joseon-Dynastie erbaut und wird noch heute von einem seiner Nachfahren bewohnt. Es zeigt, welch gehobenen Wohnstil die wohlhabende Klasse zur Zeit der Joseon-Dynastie pflegte.

Es gibt einen inneren Bereich (Anchae) für die Frauen, einen äußeren Bereich (Sarangchae), in dem man Gäste empfing, ein Quartier für die Diener (Haengnangchae) und noch einige separate Gebäude (Byeoldang). Am Eingang des Hauses hat man einen künstlichen Teich angelegt und einen Pavillon (Hwallaejeong) errichtet.

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1. Das Hanok-Dorf Bukchon
2. Das Hanok-Dorf Jeonju
3. Das Seongyojang-Haus in Gangneung
4. Gästehaus in Bukchon

Behandelte Themen

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