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Die Straßen der Jugend

Die Straßen der Jugend

Die Straßen der Jugend

Jongno und Cheonggyecheon

Die beiden Viertel Jongno und Myeong-dong spiegelten in den 1970er und 1980er Jahren den wirtschaftlichen Aufschwung, die kulturelle Lebendigkeit Seouls und die neuen Trends wider.

Zwischen Jongmo 2 (i)-ga und 3 (sam)-ga befanden und befinden sich immer noch Koreas älteste Filmtheater, die größten Buchläden und renommierte private Bildungseinrichtungen, zu denen auch Sprachschulen gehören. Aus diesem Grund sind beide Bezirke stark von studentischem Leben geprägt.

Cheonggyecheon, ein kleiner geschichtsträchtiger Fluss, der mitten durch Seoul fließt, wurde vor einigen Jahren umgestaltet und entwickelte sich danach schnell zu einer der größten Attraktionen der Stadt.

In früheren Zeiten war er eine willkommene Wasserquelle für die Anwohner und Frauen zum Wäschewaschen, aber in den 1950er Jahren wurde er unter die Erde geleitet und durch den Bau einer Straßenüberführung unsichtbar gemacht.

Diese Baumaßnahme galt als Symbol der aufstrebenden Industrie Koreas in den 1960er und 1970er Jahren. Dieser Überbau wurde 2003 im Rahmen des Projekts zur erneuten Sichtbarmachung des ursprünglichen Flusslaufes wieder abgerissen.

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1. Cheonggyecheon Platz am Fluss - Im Herzen von Seoul gelegen, ist es ein Ort der Entspannung und Erfrischung
2. Der Bezirk Hongdae - Das Straßenbild ist geprägt von zahlreichen jungen, ambitionierten Künstlern und Zuschauern.



Hongdae Straße (Hongik Universitätsstraße)

In den frühen 1990er Jahren schossen in der Gegend der Hongik Universität Cafés und Clubs mit Livemusik wie Pilze aus dem Boden. Hongdae wurde bald zu einem der kulturell dynamischsten Viertel von Seoul, in das musikbegeisterte, vergnügungssüchtige junge Leute strömten.

Was diesen Distrikt von anderen ähnlichen Vierteln unterscheidet, ist das große Angebot an Liveaufführungen von Indie-Bands in den verschiedenen Clubs. Die Bands decken zahlreiche populäre Musikgenres ab, darunter Rock, Funk und Techno. Es gibt viele junge Leute, die jeden Abend in die Clubs gehen.

In dem Viertel Hongdae haben sich auch viele Kunstgalerien niedergelassen. Sie bieten jungen Künstlern einen Ort der Unabhängigkeit und individuellen künstlerischen Entwicklung. Einige Künstler tun sich mit Musikern und Tänzern zusammen und geben kleine Vorstellungen in den Straßen.

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1. Garosu-gil in Sinsa-dong - Eine Straße voller modebewusster junger Leute
2. Itaewon - Das koreanische Zentrum internationaler Kulturen



Garosu-gil-Straße von Sinsa-dong

Wortwörtlich bedeutet Sinsa-dong Garosugil „die von Bäumen umsäumte Straße von Sinsa-dong“, weil sie beidseitig von Gingko-Bäumen umgeben ist. Die Straße und alle nahegelegenen Gassen haben sich zu einem der beliebtesten Treffpunkte für modebewusste Menschen entwickelt, die täglich zu Zehntausenden kommen und auch die eleganten Kaffeehäuser, Kunstgalerien, Luxusboutiquen und andere Modegeschäfte in dieser Gegend besuchen.

In den 1990er Jahren zog es besonders junge, ambitionierte Modedesigner nach Garosu-gil, die entlang der Straße ihre Geschäfte eröffneten und sie schließlich in eine „Straße der Mode“ verwandelten.

Ihr geschäftlicher Erfolg zog bald andere Geschäftsleute an, die elegante Innenausstattungen, Möbel und auserlesene Modeartikel verkauften.

Itaewon

Itaewon liegt südlich des Berges Namsan im Herzen von Seoul und ist eines der beliebtesten Touristenziele der Stadt. Vor allem zieht es ausländische Touristen dorthin, die in einer schönen Umgebung etwas erleben, einkaufen und Spaß haben wollen. Die Entwicklung dieses Viertels und die große Attraktion, die es auf Touristen aus aller Welt ausübt, hängt auch damit zusammen, dass seit dem Koreakrieg (1950 - 53) der achte amerikanische Militärstützpunkt ganz in der Nähe, in Yongsan, stationiert ist. Heute befinden sich in Itaewon und dem nahegelegenen Hannam-dong zahlreiche Botschaften, darunter die Deutsche und die Dänische Botschaft, die Botschaften von Argentinien, Rumänien, Uruguay, Libanon, Ungarn, Brunei und Quatar. Es leben auch viele Ausländer in dem Viertel, und dort steht auch die Hauptmoschee von Seoul.

Die Straßen von Itaewon sind gesäumt von Modegeschäften, Nachtclubs, Bars und Restaurants, die exotische Gerichte der indischen, vietnamesischen und türkischen Küche anbieten.

Die Atmosphäre ist kosmopolitisch. 1997 hat die Regierung diese Gegend zu einer „besonderen touristischen Zone“ erklärt. Jeden Oktober findet dort das „Global Village Festival“ statt. Für die ausländischen Touristen finden täglich Straßentheater statt.

Behandelte Themen

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