Vielfalt des religiösen Lebens. Korea entwickelt sich immer schneller zu einer multiethnischen, multikulturellen Gesellschaft mit vielen verschiedenen Religionen. Korea schützt die Religionsfreiheit per Gesetz. Je nach seiner Überzeugung, kann jeder Mensch in Korea selbst entscheiden, welcher Religion er angehören möchte, ob er Mitglied der größeren Religionsgemeinschaften wie dem Christentum, dem Buddhismus, dem Konfuzianismus oder dem Islam sein will, oder Anhänger der in Korea entstandenen Religionen wie dem Won-Buddhismus oder der Cheondogyo-Lehre.
Chungdong Jeil Kirche. Erste Methodistische Kirche in Seoul – Koreas erste protestantische Kirche, die 1897 errichtet wurde.
Vor Buddhas Geburtstag findet im Jogyesa-Tempel im Bezirk Jongno-gu in Seoul Gwanbul statt, das Ritual, eine Baby-Buddha-Statue zu baden. Das Ritual ist ein symbolisches Ereignis, das die neun Drachen darstellt, die das Buddha-Baby bei seiner Geburt im Lumbini-Garten mit duftendem Wasser badeten. (30. April 2019)
Ende des 19. Jahrhunderts verbreiteten nordamerikanische Missionare den Protestantismus in Korea, der durch die Fokussierung auf das Bildungsund Gesundheitswesen sehr bald viele Anhänger fand. Bis heute leiten Protestanten Bildungseinrichtungen wie Schulen, Colleges und Universitäten, aber auch medizinische Zentren.
Innenansicht der Myeongdong-Kathedrale in Seoul
Die zentrale Moschee in Itaewon, Seoul