Wirtschaft

21.02.2018

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Der Gouverneur der Bank von Korea Lee Juyeol (rechts) und der Gouverneur der Schweizerischen Nationalbank Thomas Jordan posieren am 20. Februar (Ortszeit) für ein Foto nach der Unterzeichnung einer ständigen Swapvereinbarung zwischen Südkorea und der Schweiz am Sitz der Schweizerischen Nationalbank in Zürich. ⓒ Bank von Korea



Von<font color="#0070c0"> Kim Eun-young </font><font color="#0070c0"></font> und<font color="#0070c0"> Min Yea-Ji </font>| Stand: 22. Februar 2018

Korea und die Schweiz haben die bilaterale Währungsswap-Vereinbarung unterzeichnet. Das Swap-Abkommen erlaubt den Kauf und Rückkauf von Südkoreanischen Won und Schweizer Franken zwischen den beiden Zentralbanken bis zu einer Limite von 11,2 Bio Won. bzw. 10 Mrd CHF. Der Drei-Jahres-Vertrag kann mit der Zusammenarbeit beider Parteien verlängert werden.

Das Abkommen wurde vom Gouverneur der Bank von Korea Lee Juyeol und dem Vorsitzenden der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Thomas Jordan, am 20. Februar im Hauptsitz der SNB in Zürich unterzeichnet.

Dies ist die zweite Währungsswap-Vereinbarung, die Korea mit einem Land abgeschlossen hat, das eine der sechs meistgehandelten Währungen der Welt hält. Korea unterzeichnete im November 2017 ein Swapabkommen mit Kanada.

Mit der neuen Vereinbarung hat Korea das Sicherheitsventil in seinem Devisensektor gestärkt, der gerade in Zeiten der Finanzkrise von entscheidender Bedeutung ist. Der koreanische Won hat sein globales Ansehen als internationale Währung weiter erworben.

„Währungsswap-Vereinbarung ist nur möglich, wenn die beteiligten Länder Vertrauen in die Wirtschaft des jeweils anderen haben. Diese Vereinbarung ist ein Beweis dafür, dass sich die koreanische Wirtschaft in einem guten Zustand befindet und unsere Währung sowie Finanzmärkte sicher sind", sagte Gouverneur Lee.

eykim86@korea.kr