Es wurde festgestellt, dass die koreanischen Exporte im vergangenen Monat die Marke von 80 Milliarden US-Dollar überschritten. Foto: Container am Pyeongtaek-Hafen ⓒ Yonhap News
Von Kim Seon Ah
Die koreanischen Exporte übertrafen im März zum ersten Mal in der Geschichte die Marke von 80 Milliarden US-Dollar. Die Handelsbilanz schrieb einen Überschuss von 25,7 Milliarden Dollar und verzeichnete damit den monatlichen Höchstrekord.
Laut der am 1. April vom Ministerium für Handel, Industrie und Energie veröffentlichten “Außenhandelentwicklung im März” betrugen die koreanischen Ausfuhren im Vergleich zum selben Zeitraum vergangenen Jahres 86,13 Milliarden Dollar mit einem Anstieg von 48,3 %. Dementsprechend verzeichnete die Handelsbilanz 14 Monate in Folge einen Überschuss.
Trotz der externen Unsicherheit wie dem Krieg im Nahen Osten verzeichneten die Halbleiterexporte einen deutlichen Anstieg. Sie erreichten im vergangenen Monat 32,8 Milliarden Dollar und trugen zum Anstieg der Gesamtexporte bei.
Nach Warengruppen wuchsen die Computerexporte aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Unternehmens-SSD für Unternehmen um 189 %. Bei Erdölprodukten führte der Anstieg der Ölpreise zu einer Steigerung von 54,9 %. Die Autoexporte beliefen sich auf 2,2 %.
Nach Regionen betrachtet wuchsen die Exporte in den beiden großen Exportmärkten, China und den USA, jeweils um 64,2 % und 47,1 %. Im Gegensatz dazu fielen die Exporte in den Nahen Osten wegen der logistischen Einschränkung infolge des Krieges um 49,1 % zurück.
Bei den Importen stiegen die nicht energiebezogenen Waren wie Halbleiter. Die Einfuhren von Halbleitern und Ausrüstungen nahmen jeweils um 34,8 % und 4,4 % zu.
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