Kultur

21.07.2026

Lee Byong Hyun, Vorsitzender der 48. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees nimmt am 20. Juli im BEXCO in Haeundae-gu, Busan, die „Erklärung von Busan” an ⓒ Korea Heritage Service

Lee Byong Hyun, Vorsitzender der 48. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees nimmt am 20. Juli im BEXCO in Haeundae-gu, Busan, die „Erklärung von Busan” an ⓒ Korea Heritage Service



Von Margareth Theresia


Die 48. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees nahm am 20. Juli die „Erklärung von Busan” zum Schutz des Welterbes einstimmig an, teilten das Korea Heritage Service und das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten am selben Tag mit.

Die „Busan-Erklärung“ wurde von Korea als Vorsitzland geleitet. An der Erstellung des Entwurfs beteiligten sich außerdem die 21 Mitgliedstaaten des Welterbekomitees sowie Experten der Internationalen Studienzentrale für die Erhaltung und Restaurierung von Kulturgut (ICCROM), des Internationalen Rates für Denkmalpflege (ICOMOS) und der Weltnaturschutzunion (IUCN).

Die Erklärung enthält Maßnahmen zur Zusammenarbeit, um den komplexen Herausforderungen für das Welterbe wie bewaffneten Konflikten, Klimawandel und Entwicklungsdruck gemeinsam zu begegnen.

Vor allem wurde vorgeschlagen, die „Zusammenarbeit” als neues strategisches Ziel zu den bestehenden fünf strategischen Zielen der Welterbekonvention hinzuzufügen. Erstmals im Bereich des Welterbes wurden die digitale Transformation und die damit verbundenen Verantwortlichkeiten thematisiert.

Zudem betont die Erklärung die „inklusive Interpretation“ für die verantwortungsvolle Vermittlung des Wertes jedes Welterbes auf der Grundlage fachlicher Expertise sowie die „gemeinsame Verantwortung“ für die Verwaltung des Welterbes.

Das Korea Heritage Service plant, durch Folgeprojekte die internationale Führungsrolle Koreas im Bereich des Welterbes zu festigen und die Solidarität zwischen Vertragsstaaten des Welterbeübereinkommens, Welterbeexperten und den Verantwortlichen vor Ort zu stärken.

margareth@korea.kr