Kultur

27.07.2026

Foto: Das Getbol der Bucht Hamhae in Muan in der Provinz Jeollanam-do ⓒ World Heritage Promotion Team of Korean Tidal Flats

Foto: Das Getbol der Bucht Hamhae in Muan in der Provinz Jeollanam-do ⓒ World Heritage Promotion Team of Korean Tidal Flats



Von Margareth Theresia

Die 48. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees beschloss am 25. Juli im BEXCO in Haeundae-gu, Busan, die Erweiterung des Welterbes „Getbol, Korean Tidal Flats“ in einer zweiten Phase endgültig. Neu in die Welterbestätte aufgenommen wurden die Getbol von Yeosu, Goheung, Muan und Seosan.

Dementsprechend wurde „Getbol, Korean Tidal Flats” zu einem seriellen Welterbe, das aus dem Getbol von Boseong-Suncheon-Yeosu-Goheung, dem Getbol von Shinan-Muan in der Tando-Bucht, dem Getbol von Muan in der Hamhae-Bucht, dem Getbol von Gochang, Seocheon und Seosan besteht.

Im gesamten Welterbe von „Getbol, Korean Tidal Flats“, einschließlich der Gebiete der zweiten Erweiterungsphase, wurden insgesamt 2.454 Tier- und Pflanzenarten festgestellt.

Am 25. Juli freuen sich die koreanische Regierungsdelegation, einschließlich Huh Min, des Leiters des Korea Heritage Service (Zweiter von rechts), und KIM Jihee, der koreanischen Botschafterin bei der UNESCO (rechts), im BEXCO in Haeundae-gu, Busan, über die Erweiterung des Welterbes „Getbol, Korean Tidal Flats“ in einer zweiten Phase ⓒ Korea Heritage Service 청

Am 25. Juli freuen sich die koreanische Regierungsdelegation, einschließlich Huh Min, des Leiters des Korea Heritage Service (Zweiter von rechts), und KIM Jihee, der koreanischen Botschafterin bei der UNESCO (rechts), im BEXCO in Haeundae-gu, Busan, über die Erweiterung des Welterbes „Getbol, Korean Tidal Flats“ in einer zweiten Phase ⓒ Korea Heritage Service


Das Welterbekomitee erkannte an, dass „Getbol, Korean Tidal Flats“ das UNESCO-Weltnaturerbekriterium (x) für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und bedrohter Arten erfüllt.

Vor allem tragen diese Gebiete als wichtiges Habitat des Ökosystems des Gelben Meeres und des ostasiatisch-australischen Vogelzugwegs zur Erhaltung wandernder Wasservögel und verschiedener Meereslebewesen bei.

Vor Ort sagte Huh Min, Leiter des Korea Heritage Service: „Ich hoffe, dass die Aufnahme weiterer koreanischer Getbol in die UNESCO-Welterbeliste Anlass gibt, die internationale Zusammenarbeit zum Schutz des ostasiatisch-australischen Vogelzugwegs zu verstärken.“

„Die koreanische Regierung wird ihr Bestes für die Erhaltung und die nachhaltige Nutzung der koreanischen Getbol tun“, fügte er hinzu.

Am 25. Juli im BEXCO in Haeundae-gu, Busan, wird eine gemeinsame Erklärung für die Zusammenarbeit für den Schutz der Getbol und Küstenfeuchtgebiete des Gelben Meeres veröffentlicht ⓒ Park Daejin/korea.net

Am 25. Juli im BEXCO in Haeundae-gu, Busan, wird eine gemeinsame Erklärung für die Zusammenarbeit für den Schutz der Getbol und Küstenfeuchtgebiete des Gelben Meeres veröffentlicht ⓒ Park Daejin/korea.net


Da es sich bei der Entscheidung um die Erweiterung der Grenzen einer bestehenden Welterbestätte handelt, verfügt Korea über 17 UNESCO-Welterbestätten (15 Kulturstätten und zwei Naturstätten).

Am selben Tag wurde die Aufnahme von elf neuen Welterbestätten beschlossen - vier Naturerbestätte („Meeresreservat von Akaba” in Jordanien, „Wadi Wurayah” in den VAE, „Nationales Wildtierschutzgebiet Okefenokee” in den USA und „Knochenfisch-Fossilien des westlichen Limfjords” in Dänemark) und sieben Kulturstätten („Stätten der handwerklichen Porzellanindustrie von Jingdezhen” in China, die „Medinas der historischen Sultanate der Komoren” in Komoren, „Felsmoscheen und heilige Stätten von Mangghystau” in Kasachstan, die „Grabkomplexe des Xiongnu-Adels” in der Mongolei, „Klosteranlage Wat Phra Mahathat Woramahawihan” in Thailand, „Sidi Bou Saïd” in Tunesien, „buddhistische Stätte von Sarnath” in Indien).

margareth@korea.kr

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