Am 4. November werden bei der 11. Generalversammlung des regionalen UNESCO-Ausschusses MOWCAP in Jakarat, Indonesien, „Suunjapbang“ und „Eumsikdimibang“, das traditionelle koreanische Kochbuch, vorgestellt ⓒ Amt für Nationales Kulturerbe
Von Uyen Nguyen
Dokumente zum Sewol-Unglück und historische Schriften mit Wissen über die traditionelle koreanische Küche wurden in das UNESCO-Weltdokumentenerbe-Registser für den asiatischen-pazifischen Raum aufgenommen.
Das Amt für Nationales Kulturerbe teilte mit, dass diese koransichen alten Dokumente bei der 11. Generalversammlung des regionalen UNESCO-Ausschusses MOWCAP, die vom 3. bis zum 5. November in Jakarta in Indonesien stattfand, endgültig registriert wurden.
Das Archiv „Danwon-Oberschule 4.16“ umfasst 235.220 Dokumente, die den Alltag der beim Sewol-Unglück im Jahr 2014 ums Leben gekommenen Schüler, die Gedenkaktivitäten der Bevölkerung sowie die Bemühungen der Hinterbliebenen und Überlebenden um Heilung und Aufarbeitung dokumentieren. Das Archiv wurde dafür gewürdigt, dass bereits die Dokumentation des Leids einer Katastrophe an sich zur Heilung und Aufarbeitung beiträgt.
Bei „Suunjapbang“ und „Eumsikdimibang“ handelt es sich um historische Schriften, die traditionelles koreanisches Kochwissen vermitteln. „Suunjapbang“ gilt als das erste für den privaten Gebrauch verfasste Kochbuch, während „Eumsikdimibang“ das älteste erhaltene und vollständig überlieferte Kochbuch in koreanischer Schrift ist. Beide Werke fanden aufgrund dieser Besonderheiten Anerkennung.
Mit der Aufnahme dieser Dokumente stieg die Zahl des UNESCO-Weltdokumentenerbes Koreas auf insgesamt 28 gestiegen: 20 Einträge in der internationalen Liste und acht für den asiatisch-pazifischen Raum.
uyen81@korea.kr