Das wahre Korea verbirgt sich in seinen Gassen. Korea.net stellt auf Grundlage der „Local 100”-Reisekampagne des Ministeriums für Kultur, Sport und Tourismus besondere Reiseziele vor.
Das Stadtviertel Haebangchon wurde als Drehort koreanischer Dramen wie „When the Camelia Blooms” (2019) und „Itaewon Class” (2020) bekannt ⓒ Lee Jeong Woo/korea.net
Besucher können in einem Rooftop-Café-Café in Haebangchon das Panorama der Stadt Seoul genießen ⓒ Lee Jeong Woo/korea.net
Foto: Das Gassenbild von Haebangchon vom Ausgang 2 des Bahnhofs Noksapyeong bis zum Eingang Haebangchons ⓒ Lee Jeong Woo/korea.net
Gasse voller Individualität
Die besondere Atmosphäre von Haebangchon wurde durch den Einfluss der nahegelegenen US-Militärbasis in Yongsan noch verstärkt. In den Gassen reihen sich Geschäfte, die von Ausländern betrieben werden, was den Eindruck erweckt, als würde man durch eine Straße im Ausland gehen. Hier gibt es keinen Platz für große Franchise-Unternehmen – stattdessen individuelle Läden.
Foto: „Treppe mit 108 Stufen“ in Haebangchon wurde zum Drehort des koreanischen Dramas „Something Happened in Bali” ⓒ Lee Jeong Woo/korea.net
Treppe mit 108 Stufen zu einem japanischen Schrein
In Haebangchon gibt es eine Treppe mit 108 Stufen, die eine heilige Zahl im koreanischen Buddhismus symbolisieren. Dieser Ort wurde als Drehort des koreanischen Dramas „Something Happened in Bali” bekannt.
Früher führte diese Treppe zu einem Schrein, der im Jahr 1943 vom japanischen Kaiserreich errichtet wurde, um die im chinesisch-japanischen Krieg und im Pazifikkrieg gefallenen Soldaten zu ehren.
Heutzutage befindet sich an dieser Stelle ein Studentenwohnheim für internationale Studierende der Sookmyung-Frauenuniversität.
Foto: Der Shinheung-Markt in Haebangchon ⓒ Lee Jeong Woo/korea.net
Shinheung-Markt, eine Mischung aus nostalgischem Charme und modernem Flair
Der Shinheung-Markt wurde in jüngster Zeit aufgrund seiner alten Backsteinbauten und des modernen Flairs bei den jüngeren Menschen zu einem beliebten Reiseziel. Zudem ist er ein beliebter Drehort für koreanische Dramen und Filme.
Der Ort für den Shinheung-Markt war in den 1970er und 1980er Jahren das Zentrum einer Hausindustrie zur Herstellung von Pullovern, Handschuhen und Socken. Mit der Verlegung der Fabriken in die Außenbezirke in den 1990er Jahren geriet dieses Viertel in Vergessenheit. Doch ab 2010 zogen individuelle Cafés und Ateliers in die leerstehenden Ladenflächen ein, wodurch das Viertel wieder zum Leben erwachte.
Links: Innenansicht des Shinheung-Markts. Rechts: Landschaft von Yongsan-gu ⓒ Shin Jaeik and Dongha Kim von Urban Idea Agency