Präsident Lee Jae Myung tritt am 25. November ins Nasrec Expo Centre in Johannesburg, Südafrika, für das G20-Gipfeltreffen ein ⓒ Präsidialamt der Republik Korea
Von Xu Aiying
Präsident Lee Jae Myung kehrte am 26. November nach seinem Staatsbesuch in vier Ländern in dem Mittleren Osten und Afrika nach Korea zurück.
Während seines Staatsbesuchs traf er sich mit Staats- und Regierungschefs aus den VAE, Ägypten, Südafrika und der Türkei in ihren Ländern und versprach die Zusammenarbeit in den verschiedenen Bereichen wie KI, Verteidigung, Kernenergie und Kultur.
Als Ergebnis nahm der koreanische Präsident beim Gipfeltreffen mit Muhammad bin Zayid Al Nahyan, dem Präsidenten der VAE, eine gemeinsame Erklärung an. Vor allem beteiligt sich Korea an dem “Stargate Project” der VAE, um die Infrastrukturen für KI und Energie zusammen aufzubauen.
Beim Gipfeltreffen mit Ägypten vereinbarten Lee und Abd al-Fattah as-Sisi, der ägyptische Präsident, auf die umfassende Wirtschaftspartnerschaft (CEPA) hinzuarbeiten. Bei der Rede von Lee an der Kairo-Universität veröffentlichte er die “SHINE-Initiative”, eine Strategie für die Zukunftsarbeit zwischen Korea und dem Mittleren Osten.
In Südafrika nahm der koreanische Präsident am G20-Gipfeltreffen teil.
Dabei verkündete Lee politische Maßnahmen zum umfassenden Wirtschaftswachstum und eine Vision für die “Global AI Basic Society”. Darüber hinaus war er bei der Annahme der G20-Gipfelerklärung in Südafrika anwesend. Diese Erklärung beinhaltet, dass Korea im Jahr 2028 den G20-Gipfel ausrichten wird.
Zum Schluss besuchte Lee die Türkei und traf sich mit Recep Tayyip Erdoğan, dem türkischen Präsidenten. Beim Gipfeltreffen versprachen die beiden Präsidenten, ihre Zusammenarbeit in Bereichen wie Kernenergie, Verteidigung und Biotechnologien zu verstärken.
Das Präsidialamt der Republik Korea erklärte: „Korea verstärkte durch diesen Staatsbesuch vom koreanischen Präsidenten den Stellenwert Koreas als eine Weltmacht mit großem Verantwortungsbewusstsein und erweiterte den Horizont der koreanischen pragmatischen Diplomatie in den Globalen Süden.”
xuaiy@korea.kr