Die koreanische Regierung wird im Jahr 2037 bzw. 2038 zwei neue Kernkraftwerke fertigstellen. Foto von den Kernkraftwerken Shin Hanul in Uljin-gun in der Provinz Gyeongsangbuk-do ⓒ KHNP
Von Margareth Theresia
Die koreanische Regierung plant, bis 2037 bzw. 2038 zwei neue Kernkraftwerke fertigzustellen, teilte Kim Sungwhan, Minister für Umwelt, am 26. Januar bei einem Briefing im Regierungskomplex Sejong mit.
Beim Projekt zum Aufbau der neuen Kernkraftwerke werden die Standortkandidaten nach der Ausschreibung und einer fünf- bis sechsmonatigen Bewertung ausgewählt. Die neuen Kernkraftwerke sollen Anfang der 2030er-Jahre die Baugenehmigung erhalten und im Jahr 2037 bzw. 2038 nach der Fertigstellung an das Stromnetz angeschhlossen werden.
Bei den zwei zuvor von der Regierung durchgeführten Diskussionsrunden und zwei Meinungsumfragen wurden die erneuerbaren Energien und Kernkraftwerke als Energiequellen ausgewählt, die in Zukunft ausgebaut werden sollen.
Vor allem antworteten über 80 % der Befragten, dass die Kernkraftwerke notwendig seien. Die Unterstützung für eine Rückkehr zur Kernkraftpolitik lag bei 60 %.
Dementsprechend plant das Ministerium, sich nicht nur auf den Ausbau der Kernenergie, sondern auch auf die Maximierung der Betriebseffizienz zu konzentrieren.
Kim erklärte: „Für das Vorgehen gegen die Klimakrise muss der CO₂-Ausstoß in allen Bereichen reduziert werden. Wir werden die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern und die Stromversorgung basierend auf erneuerbaren Energien und Kernenergien vorantreiben.”
margareth@korea.kr