Politik

27.03.2026

Foto: Das Satellitenbild der Straße von Hormus ⓒ NASA

Foto: Das Satellitenbild der Straße von Hormus ⓒ NASA



Von Kim Hyelin

Am 26. März nahmen Vorsitzende des Generalstabs aus 35 Ländern, darunter Republik Korea und Frankreich, an der Videokonferenz teil und diskutierten über die Normalisierung der Schifffahrt auf der Straße von Hormus. Aus Korea war der Generalstabschef Jin Young-seung anwesend.

An dem Tag wurde das Videotreffen von Fabien Mandon, dem französischen Generalstabschef, geleitet. Das französische Verteidigungsministerium erklärte in der direkt nach der Konferenz veröffentlichten Pressemitteilung: „Unser Ziel ist es, nach der Einstellung der feindseligen Handlungen die Schifffahrt auf der Straße von Hormus wieder aufzunehmen.”

Das französische Ministerium betonte, dass es in keinem Zusammenhang mit den derzeit laufenden militärischen Operationen in der Region stehe, und schloss zugleich die Möglichkeit eines militärischen Eingriffs aus.

Anschließend erklärte es, dass beim Videotreffen die Positionen der Weltgemeinschaft zur Sicherheit der Schifffahrt in dieser strategischen Position abgestimmt wurden.

Laut den wichtigen koreanischen Nachrichtendiensten soll der koreanische Generalstab keine konkreten militärischen Unterstützungsmaßnahmen beschließen. Er wird die internationalen Entwicklungen in Bezug auf die Straße von Hormus sorgfältig beobachten und durch enge Verhandlungen mit den zuständigen Behörden Reaktionsmaßnahmen auf Regierungsebene prüfen.

Wenn weitere Konferenzen abgehalten werden, wird die koreanische Regierung unter Berücksichtigung der jeweiligen Umstände über ihre Teilnahme entscheiden.

Zuvor forderte Donald Trump die Verbündeten der USA in Europa und Asien, darunter Frankreich, auf, Kriegsschiffe zu entsenden, um die vom Iran blockierte Straße von Hormus zu eröffnen. Aber die meisten Verbündeten lehnten es aus Sorge vor einer möglichen Beteiligung am Konflikt ab.

kimhyelin211@korea.kr