Am 8. April diskutieren koreanische Abgeordnete des ständigen Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten und Wiedervereinigung in der Nationalversammlung mit sieben Botschaftern aus Nahost-Staaten in der Republik Korea über Maßnahmen zur Zusammenarbeit angesichts der aktuellen Lage im Nahen Osten ⓒ Foreign Affairs and Unification Committee
Von Kim Seon Ah
Am 8. April bekräftigten sieben Botschafter aus Nahost-Staaten in der Republik Korea ihren Willen, Korea vorrangig mit Rohöl zu versorgen.
Bei einem Treffen, das am selben Tag in der Nationalversammlung stattfand, waren Botschafter aus sechs GCC-Ländern wie Saudi-Arabien, den VAE, Kuwait, Katar, Oman und Bahrein sowie Jordanien anwesend. Sie diskutierten mit Abgeordneten des ständigen Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten und Wiedervereinigung über die Energiesicherheit und die aktuelle Lage.
Abgeordneter Kim Seok-ki betonte dabei, dass die Lage im Nahen Osten direkt mit der Wirtschaft, den Lieferketten und der Energiesicherheit Koreas zusammenhängt, und erwähnte damit die Gewährleistung der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus und die Notwendigkeit von Frieden und Stabilität in der Region.
Zugleich bat er um die Sicherheit von etwa 10.000 Koreanern in den GCC-Mitgliedstaaten und drückte den VAE, Saudi-Arabien und Katar seine Dankbarkeit aus, dass sie zu Beginn des Kriegs die Evakuierung der Koreaner unterstützten.
Sieben Botschafter äußerten ihre Besorgnis über den negativen Einfluss einer möglichen Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran auf die Weltwirtschaft und kritisierten die Verstöße des Irans gegen das Völkerrecht.
Die beiden Seiten vereinbarten, die Zusammenarbeit bei der Rohölversorgung fortzusetzen und nach dem Krieg ihre umfassende Kooperation zu verstärken.
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