Cho Hyun, Minister für Auswärtige Angelegenheiten (rechts), und der iranische Außenminister Abbas Araghtschi schütteln sich am 25. September 2025 ihre Hände vor dem Gipfeltreffen, das im Rahmen der 80. UN-Generalversammlung auf hoher Ebene stattfand ⓒ Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten
Von Kang Gahui
Die koreanische Regierung entsendet einen Sondergesandten des Außenministers nach Iran, um über den Krieg im Nahen Osten und die aktuelle Lage zwischen der Republik Korea und dem Iran zu diskutieren.
Dies wurde am 9. April beim Telefonat zwischen dem koreanischen Außenminister Cho Hyun und dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi beschlossen.
Beim Telefonat begrüßte der koreanische Außenminister die Waffenstillstandsvereinbarung zwischen den USA und dem Iran und bewertete positiv, dass damit die Bedingungen zur Wiederaufnahme der Schifffahrt auf der Straße von Hormus geschaffen zu werden.
Zugleich äußerte er die Hoffnung zum Ausdruck, dass durch eine erfolgreiche Einigung zwischen den beiden Seiten Frieden und Stabilität im Nahen Osten wiederhergestellt würden.
Cho betonte, dass angesichts des Waffenstillstandes die freie Durchfahrt aller Schiffe in der Straße von Hormus schnellstmöglich wiederaufgenommen werden muss. Vor allem bat er um Aufmerksamkeit und Zusammenarbeit zur Gewährleistung der Sicherheit der Koreaner im Iran.
Der iranische Außenminister begrüßte den Plan der koreanischen Regierung zur Entsendung der Sondergesandten und versprach, engere Diskussionen mit Korea über die betreffenden Angelegenheiten zu führen.
kgh89@korea.kr