Foto: Die Grafikbeschreibung des Anteils internationaler Patienten nach Nationalitäten ⓒ Ministerium für Gesundheit und Wohlfahrt
Von Kim Hyelin
Das Ministerium für Gesundheit und Wohlfahrt teilte am 24. April mit, dass im vergangenen Jahr etwa 2,01 Millionen Ausländer koreanische medizinische Einrichtungen besuchten.
Diese Zahl war im Jahr 2020 infolge der Corona-Krise auf 120.000 zurückgegangen, erreichte jedoch seit 2023 drei Jahre in Folge neue Rekordwerte.
Nach den Ländern betrachtet belegt China mit 618.973 (30,8 %) den ersten Platz, gefolgt von Japan mit 29,8 %.
Das Ministerium erklärte, dass dieser Anstieg auf die visumfreie Einreise der chinesischen Reisegruppe sowie die Ausbreitung von K-Beauty und Hallyu zurückzuführen sei.
Der größte Anteil entfiel auf die Dermatologie mit 62,9 %, was 1,31 Millionen der gesamten internationalen Patienten entspricht, gefolgt von plastischer Chirurgie (11,2 %) und Innerer Medizin (9,2 %). Die Besuche in Zahnarztpraxen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 128,9 % an.
Regional betrachtet konzentrierten sich 87,2 % der internationalen Patienten auf Seoul. In den Nicht-Metropolregionen verzeichneten Busan und die Insel Jeju eine hohe Steigerungsrate von 151,5 % und 114,7 %.
Laut einer Analyse des Korea Institute for Industrial Economics & Trade werden die Ausgaben ausländischer Patienten und ihrer Begleitpersonen für den medizinischen Tourismus 12,5 Billionen Won betragen. Außerdem werden die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen auf 22,8 Billionen Won geschätzt.
kimhyelin211@korea.kr