Politik

13.05.2026

Am 11. Mai gibt Wi Sung-lag, Leiter des Büros für nationale Sicherheit, im Cheong Wa Dae in Jongno-gu, Seoul, ein Briefing über den angegriffenen koreanischen Frachter „HMM NAMU” in der Straße von Hormus ⓒ Yonhap News

Am 11. Mai gibt Wi Sung-lag, Leiter des Büros für nationale Sicherheit, im Cheong Wa Dae in Jongno-gu, Seoul, ein Briefing über den angegriffenen koreanischen Frachter „HMM NAMU” in der Straße von Hormus ⓒ Yonhap News



Von Xu Aiying

Wi Sung-lag, Leiter des Büros für nationale Sicherheit, sagte am 11. Mai angesichts des Angriffs auf den koreanischen Frachter „HMM NAMU” in der Straße von Hormus: „Die koreanische Regierung beharrt auf dem Standpunkt, dass Angriffe auf zivile Schiffe wie „NAMU” weder gerechtfertigt noch akzeptiert werden können. Wir verurteilen dies aufs Schärfste.”

„Durch weitere Ermittlungen werden wir die Verantwortlichen, den genauen Typ des Flugkörpers und dessen physische Abmessungen identifizieren. Dementsprechend werden nötige Gegenmaßnahmen berücksichtigt”, fügte er hinzu.

Zugleich erklärte er: „Zwei unidentifizierte Flugkörper schlugen im Abstand von etwa einer Minute zweimal in die Außenwand am Heck des Schiffs ein. Nach den Angriffen kam es zu Erschütterungen sowie Flammen- und Rauchentwicklung.”

„Die Einschläge verursachten Schäden im oberen Bereich des Schiffes in etwa 1 bis 1,5 m Höhe über dem Meeresspiegel. Angesichts der Schäden am Schiff und der Form des Durchschusses erscheint ein Angriff durch eine Mine oder einen Torpedo unwahrscheinlich”, fügte er hinzu.

Schließlich betonte Wi, dass die koreanische Regierung die Kommunikation mit betroffenen Staaten weiter intensivieren und sich um die Sicherheit aller koreanischen Seeleute und Schiffe bemühen wird. Darüber hinaus werde sich Korea weiterhin an internationalen Anstrengungen zur Gewährleistung der Sicherheit der internationalen Schiffe und der freien Schifffahrt kontinuierlich beteiligen.

xuaiy@korea.kr