Politik

01.06.2026

Das Justizministerium sowie das Ministerium für Wissenschaft und IKT gaben am 31. Mai bekannt, dass das bisher nur für Fachkräfte in Spitzentechnologie-Industrien ausgestellte „Top-Tier-Visum“ ab Juni auch auf Professoren und Forschende im Bereich Wissenschaft und Technologie ausgeweitet wird ⓒ iclickart/Die unbefugte Verwendung dieses Fotos ist nach dem Urheberrechtsgesetz strengstens untersagt

Das Justizministerium sowie das Ministerium für Wissenschaft und IKT gaben am 31. Mai bekannt, dass das bisher nur für Fachkräfte in Spitzentechnologie-Industrien ausgestellte „Top-Tier-Visum“ ab Juni auch auf Professoren und Forschende im Bereich Wissenschaft und Technologie ausgeweitet wird ⓒ iclickart/Die unbefugte Verwendung dieses Fotos ist nach dem Urheberrechtsgesetz strengstens untersagt



Von Koh Hyunjeong

Die koreanische Regierung verstärkt die Anwerbung international führender Wissenschafts- und Technologietalente.

Das Justizministerium sowie das Ministerium für Wissenschaft und IKT gaben am 31. Mai bekannt, dass das bisher nur für Fachkräfte in Spitzentechnologie-Industrien ausgestellte „Top-Tier-Visum“ ab Juni auch auf Professoren und Forschende im Bereich Wissenschaft und Technologie ausgeweitet wird. Ziel ist es, weltweit führende Talente nach Korea zu holen.

Demnach können Universitäten, staatliche Forschungsinstitute und Unternehmenslabore künftig herausragende ausländische Forscher anwerben. Die Visa werden auf Empfehlung des Ministeriums für Wissenschaft und IKT und nach Prüfung durch das Justizministerium erteilt. Voraussetzungen sind unter anderem internationale Auszeichnungen, wissenschaftliche Publikationen, Technologie-Kommerzialisierung und Forschungserfahrung. Forscher mit hohem Potenzial können über ein gesondertes Auswahlverfahren empfohlen werden.

Die Regierung will bis 2030 insgesamt 2.000 hochqualifizierte Wissenschafts- und Technologietalente aus aller Welt anwerben. Inhaber des Top-Tier-Visums sollen verschiedene Unterstützungsleistungen von der Einreise bis zur langfristigen Ansiedlung bevorzugt erhalten.

Justizminister Jung Sung-ho sagte: „Durch diese Reform erwarten wir einen stärkeren Zuzug hervorragender internationaler Wissenschafts- und Technologietalente sowie eine weitere Stärkung der Forschungsfähigkeit unserer Institute.“

hjkoh@korea.kr