Politik

16.06.2026

Präsident Lee Jae Myung trifft am 15. Juni im Vatikan den Papst Leo XIV. ⓒ Cheong Wa Dae

Präsident Lee Jae Myung trifft am 15. Juni im Vatikan Papst Leo XIV. ⓒ Cheong Wa Dae



Von Jeong Euiseok

Präsident Lee Jae Myung führte nach seinem Amtsantritt sein erstes Gespräch unter vier Augen mit Papst Leo XIV. Es ist der erste Besuch eines koreanischen Präsidenten im Vatikan seit fünf Jahren.

Präsident Lee und Papst Leo XIV. besprachen am 15. Juni die aktuelle Lage der koreanischen Halbinsel, die Ausrichtung des Weltjugendtags 2027 (WYD) in Seoul und die internationalen Angelegenheiten.

Dabei erläuterte der koreanische Präsident die Bemühungen der koreanischen Regierung, Spannungen auf der koreanischen Halbinsel abzubauen, gegenseitiges Vertrauen wiederherzustellen und einen dauerhaften Frieden zu schaffen.

Dabei plädierte er für einen innerkoreanischen Dialog anstelle von Konfrontationen. Der Papst äußerte sich zustimmend und betonte, dass die Republik Korea und Nordkorea den Weg des Dialogs weitergehen sollten.

Außerdem bekräftigte Präsident Lee seine volle Unterstützung für den WYD 2027 und sprach eine Einladung an den Papst aus, Korea zu besuchen.

Anschließend traf Präsident Lee den Kardinalstaatssekretär des Heiligen Stuhls, Pietro Parolin. Beide Seiten tauschten sich über die zunehmenden Unsicherheiten in der internationalen Ordnung sowie über komplexe globale Krisen aus, darunter auch die aktuelle Lage auf der koreanischen Halbinsel.

Insbesondere soll auch die Möglichkeit eines Papstbesuchs in Nordkorea ausführlich erörtert worden sein. Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin erklärte, dass er mit Interesse verfolge, wie die katholische Kirche in Korea zu Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel beiträgt.

Präsident Lee wird am 16. Juni nach Évian in Frankreich reisen, wo der G7-Gipfel stattfindet, um seine diplomatischen Termine fortzusetzen.

innocence@korea.kr