Politik

01.07.2026

Präsident Lee Jae Myung posiert am 30. Juni bei der Vorstellung der Zukunftsvision für die Entwicklung der Spitzenindustrien im Südwesten Koreas im Kim-Dae-jung-Convention-Center in Gwangju für ein Erinnerungsfoto ⓒ Cheong Wa Dae

Präsident Lee Jae Myung posiert am 30. Juni bei der Vorstellung der Zukunftsvision für die Entwicklung der Spitzenindustrien im Südwesten Koreas im Kim-Dae-jung-Convention-Center in Gwangju für ein Erinnerungsfoto ⓒ Cheong Wa Dae



Von Kang Gahui

Das Ministerium für Handel, Industrie und Energie teilte am 30. Juni mit, dass die koreanischen Unternehmen SK, Samsung Electronics und Amkor Investitionen in Höhe von insgesamt 896 Billionen Won für den Südwesten bestätigt haben, den die Regierung zum zweiten Halbleiterstandort des Landes ausbauen will.

SK kündigte an, etwa 470 Billionen Won zu investieren, um im Südwesten zwei zentrale Halbleiterspeicher-Fertigungsanlagen und ein KI-Rechenzentrum mit einer Kapazität von einem Gigawatt (GW) zu errichten.

Samsung Electronics plant, 425 Billionen Won in der Honam-Region zu investieren, wo zwei Halbleiterfabriken für Specherchips sowie ein nationales KI-Computing-Zentrum entstehen sollen. Amkor wird mit einer Investition von 1 Billion Won eine Fabrik für fortschrittliches Halbleiter-Packaging in Gwangju ausbauen.

Dementsprechend plant die koreanische Regierung, die Region mit Industriewasser aus Stauseen und wiederaufbereitetem Abwasser zu versorgen und die für den Betrieb der Fabriken erforderlichen Kraftwerks- und Stromübertragungsanlagen zügig auszubauen.

Darüber hinaus wird sie die Entwicklungsdauer der Industriekomplexe auf weniger als fünf Jahre verkürzen. Zudem sollen regulatorische Hürden durch die Ausweisung von mindestens einer Mega-Sonderzone im Südwesten abgebaut werden.

kgh89@korea.kr