Politik

02.07.2026

Foto: Ausländische Arbeiter, die am 30. Juni auf einem Kartoffelfeld in Gangdong-myeon in Gangneung in der Provinz Gangwon-do Kartoffeln ernten ⓒ Yonhap News

Foto: Ausländische Arbeiter, die am 30. Juni auf einem Kartoffelfeld in Gangdong-myeon in Gangneung in der Provinz Gangwon-do Kartoffeln ernten ⓒ Yonhap News



Von Aisylu Akhmetzianova

Das Ministerium für Justiz entschied am 30. Juni bei der Politikberatung zur Saisonarbeit, im zweiten Halbjahr dieses Jahres 16.915 ausländische Saisonarbeitskräfte zusätzlich einzusetzen.

Damit stieg die Zahl der ausländischen Saisonarbeiter in Korea von 95.596 auf 117.113.

Von den zusätzlichen 16.915 Arbeitskräften werden 14.926 auf 74 Städte und Landkreise verteilt. Die übrigen 1.989 Saisonarbeiter sollen als Reservekräfte bei unerwartetem Bedarf vor Ort eingesetzt werden.

Nach Branchen entfallen 11.070 Arbeitskräfte auf die Landwirtschaft und 3.856 auf die Fischerei.

Bei der Beratung wurden auch Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Regelungen zum Schutz der Rechte und Interessen der ausländischen Saisonarbeiter erarbeitet.

Dementsprechend werden durch die gesetzliche Verpflichtung zur Verwendung eines Standardarbeitsvertrags Löhne, Arbeitszeiten und Ruhezeiten deutlich festgelegt. Darüber hinaus werden bei der Bereitstellung von Unterkünften lärmbelastete Standorte sowie hochwasser- und erdrutschgefährdete Gebiete ausgeschlossen.

Die Regierung plant dazu, die Anpassung an das Leben in Korea nach der Einreise aktiv zu unterstützen und das Ausländerregistrierungsverfahren für Wiedereinreisende zu vereinfachen.

aisylu@korea.kr