Am 10. August äußert sich Präsident Lee Jae Myung im Cheong Wa Dae bei der zweiten gemeinsamen Sitzung von Regierung und Privatwirtschaft zu den Mega-Projekten ⓒ Cheong Wa Dae
Von Lee Ji Yae
Die koreanische Regierung will bis Ende dieses Jahres ein „Sondergesetz für Mega-Sonderzonen“ verabschieden, um die drei Mega-Projekte zügig voranzutreiben.
Das Gelände des Militärflughafens in Gwangju soll nach Abschluss der Verlegung der militärischen Einrichtungen bis zum zweiten Halbjahr 2028 frühzeitig als Halbleiterindustriepark genutzt werden.
Kang Hoon-sik, der Chefsekretär des Präsidialamts der Republik Korea, gab am 10. August nach der zweiten gemeinsamen Sitzung von Regierung und Privatwirtschaft zu den Mega-Projekten bei einem Briefing diesen Plan bekannt.
Dem Briefing zufolge wird die Regierung durch das „Sondergesetz für Mega-Sonderzonen“ die Genehmigungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfungen vereinfachen und die Infrastruktur in Bereichen wie Stromversorgung, Wasserversorgung und Verkehr sowie die Rahmenbedingungen für Wohnen und Bildung zügig schaffen.
Insbesondere wird sie stark in den Halbleitercluster in der Honam-Region (Jeonnam-Gwangju und Jeonbuk) investieren. Zudem ist geplant, das Gelände des Militärflughafens in Gwangju nach der zügigen Verlegung der militärischen Einrichtungen bis zum zweiten Halbjahr 2028 frühzeitig als Halbleiterindustriepark zu nutzen.
Die Regierung ergriff zudem Maßnahmen für eine stabile Stromversorgung. Dafür soll die erste Versorgungsleitung zügig errichtet werden, sodass ab Ende 2028 Strom geliefert werden kann. Zudem soll die Stromerzeugungskapazität durch erneuerbare Energien, Energiespeicher sowie Kraft-Wärme-Kopplungs und LNG-Kraftwerke ausgebaut werden.
ljyhwa@korea.kr