Am 9. September trifft Präsident Lee Jae Myung (rechts) anlässlich seines Staatsbesuchs in Frankreich Mathias Cormann, den Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
Von Margareth Theresia | Fotos: Cheong Wa Dae
Präsident Lee Jae Myung traf am 9. September anlässlich seines Staatsbesuchs in Frankreich Yaël Braun-Pivet, die Präsidentin der französischen Nationalversammlung, und nahm am Mittagessen mit Auslandskoreanern teil.
Im Anschluss daran führte er das Treffen mit Mathias Cormann, dem Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) durch.
Beim Treffen mit Cormann würdigte Präsident Lee anlässlich des 30. Jahrestags des koreanischen Beitritts zur OECD die bisherigen Leistungen von Korea und Frankreich zur Entwicklung ihrer Beziehungen und erörterte die künftigen Zusammenarbeitsmaßnahmen.
Der koreanische Präsident sagte: „Die OECD hat in den vergangenen 30 Jahren eine wichtige Rolle als Partner bei der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Koreas gespielt. Korea wird auch künftig auf Grundlage der in den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft sowie Wissenschaft und Technologie gesammelten Erfahrungen zu den Diskussionen und Aktivitäten der OECD für den globalen Wohlstand und die Förderung des Wohlergehens der Menschheit beitragen.“
Cormann betonte, dass das beeindruckende Wachstum Koreas, von Empfängerland zum Geberland für Entwicklungshilfe zu werden und sich als Exportmacht zu entwickeln, der Welt viel Inspiration gebe. Zudem würdigte er, dass Korea für die OECD aktiv tätig ist, indem es in diesem Jahr den stellvertretenden Vorsitz im OECD-Ministerrat übernimmt.
Lee und Cormann waren sich zudem einig, dass angesichts komplexer Herausforderungen wie des demografischen Wandels, des geringen Wachstums, technologischer Innovationen und der Neugestaltung von Lieferketten gemeinsame Lösungen erforderlich sind.
Darüber hinaus vereinbarten sie, Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit zur Sicherung künftiger Wachstumsmotoren im Zeitalter der KI zu entwickeln.
Am 9. September posieren Präsident Lee Jae Myung und seine Ehefrau Kim Hea Kyung beim Mittagessen mit Auslandskoreanern im Pavillon Cambon Capucines in Paris für ein Erinnerungsfoto
Davor nahmen Präsident Lee Jae Myung und seine Ehefrau Kim Hea Kyung am Mittagessen mit Auslandskoreanern in Frankreich teil, das zum 140. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Korea und Frankreich und zur Weiterentwicklung der bilateralen Beziehungen veranstaltet wurde.
Dabei sagte Präsident Lee: „Die Bereiche, in denen Länder weltweit mit Korea zusammenarbeiten wollen, erweitern sich von Spitzentechnologien bis hin zu Kultur und Kunst. Die Auslandsvertretungen sollten zu Zentren werden, die nicht nur die Expansion koreanischer Unternehmen ins Ausland, sondern auch die Verbreitung der koreanischen Kultur fördern.“
Am 9. September trifft Präsident Lee Jae Myung Yaël Braun-Pivet, die Präsidentin der französischen Nationalversammlung, in der Residenz des Präsidenten der französischen Nationalversammlung
Vor seiner Teilnahme am Mittagessen mit Auslandskoreanern traf Präsident Lee Jae Myung Yaël Braun-Pivet, die Präsidentin der französischen Nationalversammlung, und bat um das Interesse und die Unterstützung des französischen Parlaments für seine Rolle bei der demokratischen Entwicklung und für einen weiteren Ausbau der koreanisch-französischen Beziehungen.
Zugleich betonte Präsident Lee: „In einer Zeit, in der die Demokratie weltweit bedroht ist, besteht der Kern der Demokratie darin, den Willen der Bürgerinnen und Bürger in die Politik einfließen zu lassen. Dabei spielt das Parlament eine wichtige Rolle.“
Beide Seiten erörterten zudem Möglichkeiten zur Stärkung des kulturellen und zwischenmenschlichen Austauschs und vereinbarten, die Kommunikation zwischen den beiden Parlamenten zu intensivieren.
margareth@korea.kr