Es wurde festgestellt, dass das koreanische Investitionsvolumen für Forschung und Entwicklung im letzten Jahr zum ersten Mal 5 % übertraf. Foto von einem Ausstellungsstand von HD Hyundai bei der Messe “K-Business Square” ⓒ Park Daejin/korea.net
Von Margareth Theresia
Das koreanische Investitionsvolumen für Forschung und Entwicklung im letzten Jahr durchbrach die Marke von 130 Billionen Won. Der Anteil der Forschungs- und Entwicklungskosten im Verhältnis zum BIP übertrifft zum ersten Mal 5 % und belegt damit den zweiten Platz auf der ganzen Welt.
Laut dem Ministerium für Wissenschaft und IKT betrugen die gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten letzten Jahres 131,46 Billionen Won. Sie stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 11,97 Billionen Won und ihr Anteil im Verhältnis zum BIP erreichte 5,13 %. Damit lagen sie an zweiter Stelle nach Israel.
Das Ergebnis basiert auf Untersuchungen und Analysen von Forschungen und Entwicklungen in einem Jahr von 69.042 Instituten wie öffentlichen Einrichtungen, Universitäten und Unternehmen.
Nach Finanzierungsquellen betrachtet fielen die staatlichen und öffentlichen Mittel auf fast 27,77 Billionen Won mit einem Rückgang um 360,4 Milliarden Won im Vergleich zum Vorjahr zurück. Aber die privaten und ausländischen Mittel nahmen dank des Aufwärtstrends der Investitionen in Telekommunikations- und Rundfunkgeräteindustrie um 12,33 Billionen Won zu.
Das Forschungspersonal wurde auch gesteigert. Die Zahl der Forscher im letzten Jahr belief sich auf 615.063 mit einem Anstieg von 1,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Das gesamte Personal für Forschung und Entwicklung stieg um 1,4 % auf 839.582 – im Bereich für Unternehmen um 447.351, Universitäten um 120.974 und öffentliche Forschungseinrichtungen um 46.738.
Vor allem betrug die Zahl der Vollzeitäquivalent-Forscher pro 1.000 Erwerbstätige 17,6 und pro 1.000 Einwohner 9,8 und Korea steht damit an der Spitze.
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