Das Ministerium für Wissenschaft und IKT verabschiedete am 21. August die „Koreanischen KI-Ethikgrundsätze“ ⓒ iclickart/Die unbefugte Verwendung dieses Fotos ist nach dem Urheberrechtsgesetz strengstens untersagt
Von Oh Jung Eun
Das Ministerium für Wissenschaft und IKT teilte am 24. August mit, dass die „Koreanischen KI-Ethikgrundsätze“ nach Beratung und Beschlussfassung auf der Sitzung der zuständigen Minister für Wissenschaft und Technologie am 21. August endgültig verabschiedet wurden.
Als drei zentrale Werte im Zeitalter der künstlichen Intelligenz werden darin die Menschenwürde (Human Dignity), das Gemeinwohl der Gesellschaft (Common Good of Society) und die Nachhaltigkeit der Menschheit (Sustainability) genannt.
Zu den sieben Grundsätzen zur Umsetzung dieser Werte gehören Menschenzentrierung (Human-centeredness), Schutz der Privatsphäre (Privacy Protection), Fairness und Inklusivität (Fairness and Inclusiveness), Rechenschaftspflicht (Accountability), Sicherheit (Safety), Zuverlässigkeit (Reliability) und Transparenz (Transparency).
Zugleich wurde betont, dass alle Akteure, darunter KI-Entwickler und -Anbieter, Nutzer, die Regierung und die Gesellschaft, diese Grundsätze umsetzen sollen.
Das Ministerium plant, künftig praxisorientierte Leitfäden, Checklisten zur freiwilligen Selbstprüfung und Lehrmaterialien zur KI-Ethik bereitzustellen.
cloveroh@korea.kr