Gesellschaft

11.04.2025

Die Dokumente zum Jeju-Aufstand sowie zur Wiederaufforstung wurden im 221. UNESCO-Exekutivrat in Paris in das UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen. Foto von einem Hinterbliebenen, der anlässlich der 77. Gedenkfeier für die Opfer des Jeju-Aufstandes den Jeju 4.3 Peace Park in Bonggae-dong auf der Insel Jeju besucht ⓒ Yonhap News

Die Dokumente zum Jeju-Aufstand sowie zur Wiederaufforstung wurden im 221. UNESCO-Exekutivrat in Paris in das UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen. Foto von einem Hinterbliebenen, der anlässlich der 77. Gedenkfeier für die Opfer des Jeju-Aufstandes den Jeju 4.3 Peace Park in Bonggae-dong auf der Insel Jeju besucht ⓒ Yonhap News



Von Xu Aiying

Die Dokumente zum Jeju-Aufstand sowie zur Wiederaufforstung wurden in das UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen.

Das Amt für Kulturerbeverwaltung teilte am 10. April mit, dass der 221. UNESCO-Exekutivrat in Paris, Frankreich, diese Entscheidung traf.

Die Postkarte, die aus dem Gefängnis geschickt worden war. Sie wurde auch als eine von Aufzeichnungen des Jeju-Aufstandes zum UNESCO-Weltdokumentenerbe eingetragen ⓒ Amt für Kulturerbeverwaltung

Eine Postkarte, die aus dem Gefängnis geschickt worden war. Sie wurde auch als eine von Aufzeichnungen des Jeju-Aufstandes zum UNESCO-Weltdokumentenerbe eingetragen ⓒ Amt für Kulturerbeverwaltung


Diese Aufzeichnungen umfassen die Erklärungen der Opfer des Aufstandes, Wahrheitsfindungen und Versöhnungsprozesse. Dazu gehören 14.673 Dokumente sowie die Strafregister des Kriegsgericht, Briefe aus dem Gefängnis, Zeugnisse der Opfer und Hintergebliebenen, Dokumente der Bewegung zur Wahrheitsfindung der Zivilgesellschaft und offizielle Untersuchungsberichte der Regierung.

Es ist von großer Bedeutung, dass ihre Aufnahme als das UNESCO-Weltdokumentenerbe einen neuen Weg darstellt, der in der Weltgeschichte die Wichtigkeit der Menschenrechte bekannt macht und mit dem Geist der Bürger auf der Insel Jeju für Versöhnung und Koexistenz die schmerzhafte Vergangenheit löst.

 Fotos bei der Wiederaufforstung der Wälder im Gebiet der Bucht von Yeongil in Pohang in 1973 bis 1977 ⓒ Amt für Kulturerbeverwaltung

Fotos bei der Wiederaufforstung der Wälder im Gebiet der Bucht von Yeongil in Pohang in 1973 bis 1977 ⓒ Amt für Kulturerbeverwaltung


Die Aufzeichnungen zur Wiederaufforstung sind die wichtigen Dokumente, die Beispiele zum erfolgreichen Wiederaufbau des Landes in Zusammenarbeit zwischen zivilen und öffentlichen Einrichtungen nach dem Koreakrieg enthalten. Sie sind ein gutes Vorbild für die Entwicklungsländer und für Maßnahmen gegen den Klimawandel und die Wüstenbildung.

Damit verfügt Korea über insgesamt 20 Fälle vom UNESCO-Weltdokumentenerbe. Zugleich erreichte die Insel Jeju, in fünf UNESCO-Listen eingetragen zu werden, darunter fallen UNESCO-Biosphärenreservat, -Welterbe, -Weltgeopark, und –immaterielles Kulturerbe.

Anlässlich der Aufnahme der Aufzeichnungen findet eine Sonderausstellung über die Aufzeichnungen zum Jeju-Aufstand vom 9. April bis zum 15. April in Cité Internationale Universitaire de Paris, einer internationalen Studentensiedlung in Paris, statt.

xuaiy@korea.kr