Gesellschaft

02.04.2026

Das Ministerium für Gleichstellung der Geschlechter und Familie teilte am 1. April mit, ein K-System einzuführen, das digitale sexuelle Missbrauchsinhalte automatisch erkennt und Anfragen zur Löschung dieser Inhalte stellt ⓒ iclickart/Die unbefugte Verwendung dieses Fotos ist nach dem Urheberrechtsgesetz strengstens untersagt

Das Ministerium für Gleichstellung der Geschlechter und Familie teilte am 1. April mit, ein K-System einzuführen, das digitale sexuelle Missbrauchsinhalte automatisch erkennt und Anfragen zur Löschung dieser Inhalte stellt ⓒ iclickart/Die unbefugte Verwendung dieses Fotos ist nach dem Urheberrechtsgesetz strengstens untersagt



Von Koh Hyunjeong

Die koreanische Regierung führt ein KI-System ein, das digitale sexuelle Missbrauchsinhalte automatisch erkennt und Anfragen zur Löschung dieser Inhalte stellt.

Das Ministerium für Gleichstellung der Geschlechter und Familie teilte am 1. April mit, drei wichtige Technologien wie die Automatisierung von Löschanfragen, die Früherkennung sexueller Ausbeutung gegenüber Kindern und Jugendlichen sowie die KI-basierte Erkennung von Deepfakes offiziell einzuführen.

Wenn ein gemeldetes Video registriert wird, reicht das System die Löschanfragen bei etwa 20.000 Websites ein und verwaltet den ganzen Prozess automatisch. Dadurch wird die Bearbeitungszeit pro Fall auf weniger als eine Minute verkürzt.

Die sexuellen Missbrauchsinhalte von Kindern und Jugendlichen werden von der KI bereits vor der Meldung erkannt und proaktiv blockiert. In der Testphase wurde festgestellt, dass die Menge der gesammelten Fälle im Vergleich zur manuellen Bearbeitung durch Menschen um das 80-Fache stiegen.

Ministerin Won Minkyong sagte: „Wir werden durch den Einsatz der KI-Technologien die Reaktionsgeschwindigkeit und Genauigkeit erhöhen, damit die Opfer ihr Alltagsleben schnell wieder aufnehmen können.”

hjkoh@korea.kr