Gesellschaft

21.04.2026

Die koreanische Klimaaktivistin Kim Borim (Zweite von links) gewann bei den Goldman Environmental Awards den Umweltschutz-Preis, Goldman Environmental Prize ⓒ Offizielle Facebook-Seite der Goldman Environmental Foundation

Die koreanische Klimaaktivistin Kim Borim (Zweite von links) gewann bei den Goldman Environmental Awards den Umweltschutz-Preis, Goldman Environmental Prize ⓒ Offizielle Facebook-Seite der Goldman Environmental Foundation



Von Charles Audouin

Die koreanische Klimaaktivistin Kim Borim wurde mit dem Umweltschutz-Preis, Goldman Environmental Prize, ausgezeichnet.

Die US-amerikanische Goldman Environmental Foundation verlieh am 21. April bei den Goldman Environmental Awards 2026 diesen Preis an insgesamt sechs Preisträgerinnen und Preisträger.

Der sogenannte "grüne Nobelpreis" wird jährlich an Umweltaktivistinnen und -aktivisten aus den sechs wichtigsten Regionen der Welt verliehen.

Kim wurde als Preisträgerin aus Asien ausgewählt. Damit wurde sie nach der Preisverleihung des Umweltaktivisten Choi Yul, des Vorsitzenden der Umweltstiftung, im Jahr 1995 die zweite Person aus Korea, die diesen Preis erhielt.

Die Umweltorganisation "Youth 4 Climate Action", der Kim Borim angehört, führte im August 2024 zu einem Urteil des Verfassungsgerichts, das feststellte, dass die Unterlassung der Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasen für 2031–2049 gegen das Umweltrecht verstößt.

Nach dem Urteil legte die Regierung zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2050 rechtsverbindliche Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen für den Zeitraum von 2031 bis 2049 fest. Im November vergangenen Jahres verabschiedete sie das nationale Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2035 im Vergleich zu 2018 um 53 bis 61 % zu senken.

caudouin@korea.kr