Ausländische Kursteilnehmerinnen im König-Sejong-Institut in Gaborone ⓒ Yonhap News
Von Lee Jihae
Die Zahl der Grund- und Mittelschulen sowie Gymnasien im Ausland, in denen Koreanischunterricht angeboten wird, nahm in den letzten vier Jahren um 54 % zu. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die an diesen Schulen Koreanisch lernen, stieg im gleichen Zeitraum um 38 % und erreichte 236.000.
Laut den vom Ministerium für Bildung vorgelegten Daten betrug die Zahl der Schulen im Ausland, die Koreanischunterricht durchführen, Ende vergangenen Jahres insgesamt 2.777. Im Vergleich zum Vorjahr stieg sie um 9,9 %.
Nach Jahren betrachtet belief sich die Zahl im Jahr 2021 auf 1.806, im Jahr 2022 auf 1.928, im Jahr 2023 auf 2.154 und im Jahr 2024 auf 2.526.
Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die diesen Koreanischunterricht besuchen, nimmt jährlich zu – von 170.563 im Jahr 2021 auf 236.089 im Jahr 2025.
Darüber hinaus betrug die Zahl der Schulen im Ausland mit Koreanischklassen im vergangenen Jahr 47. Unter den Ländern verzeichnete Usbekistan mit 68 Schulen das größte Wachstum, gefolgt von 43 Schulen in Sri Lanka, 37 in Vietnam, 26 in Vietnam, 24 Schulen in Brasilien und 21 in den USA.
Das Ministerium erklärte, dass die K-Kultur, die zunehmende Nachfrage nach Koreanischunterricht, die finanzielle Unterstützung der koreanischen Regierung für den Betrieb der Koreanischklassen im Ausland, die Bereitstellung von Lehrmaterialien, die Ausbildung der Koreanischlehrkräfte sowie die Zusammenarbeit zwischen den ausländischen Netzwerken und den koreanischen Bildungszentren Gründe für den Anstieg dieser Zahl seien.
jihlee08@korea.kr