Foto: Internationale Studierende posieren am 11. Februar an der Dong-A Universität in Seo-gu in Busan, anlässlich ihres Studienabschlusses ⓒ Dong-A University
Von Margareth Theresia
Die Zahl der internationalen Studierenden an koreanischen Universitäten stieg innerhalb von sechs Jahren um 75 % und überschritt damit erstmals die Marke von 110.000 pro Jahr.
Das Ministerium für Justiz veröffentlichte am 4. September die Ergebnisse seiner Analyse der Herkunftsländer und Wohnorte in Korea von 530.557 ausländischen Studierenden, die von 2019 bis 2025 an koreanischen Universitäten eingeschrieben waren, einschließlich Austauschstudierender, sowie von 152.107 ausländischen Hochschulabsolventen, ausgenommen Austauschstudierende.
Demzufolge wurden im vergangenen Jahr 117.333 internationale Studierende neu an koreanischen Universitäten aufgenommen, 75 Prozent mehr als 2019.
Nach Regionen betrachtet war das Wachstum in Chungbuk, Gyeongbuk, Jeonnam und Gyeonggi deutlich.
Nach Regionen betrachtet war das Wachstum in Chungbuk, Gyeongbuk, Jeonnam und Gyeonggi besonders deutlich. Nach Studienfächern stieg die Zahl der neu aufgenommenen Studierenden in den Bereichen klinische Labordiagnostik, Pflege und Betreuung um 296 % und in Studiengängen in Bezug auf Halbleiterindustrie um 138 %.
Bei den einzelnen Staatsangehörigkeiten verzeichneten Studierende aus Myanmar (828 %) und Nepal (768 %) die höchsten Zuwachsraten. Unter den neu aufgenommenen internationalen Studierenden stellten Chinesen (36.000) und Vietnamesen (26.000) weiterhin die größten Gruppen.
Zudem lag die Beschäftigungsquote der internationalen Hochschulabsolventen, ausgenommen diejenigen, die nach ihrem Abschluss Korea verlassen hatten, bei 34,3 %. Nach Staatsangehörigkeit betrachtet war die Beschäftigungsquote bei Absolventen aus Indien, Pakistan und Indonesien am höchsten.
Was die Studienfächer betrifft, verzeichneten Ingenieurwissenschaften (59,1 %), Medizin und Pharmazie (54,6 %) sowie Naturwissenschaften (44,1 %) besonders hohe Beschäftigungsquoten.
Nach Standort der Universität lag die Quote bei den Universitätsabsolventen in Ulsan (57,4 %), der Provinz Gyeongsangnam-do (51,9 %) und der Provinz Jeollabuk-do (40,5 %) jeweils über 40 Prozent.
Das Ministerium für Justiz diskutiert derzeit auf Grundlage dieser Ergebnisse über eine Verbesserung der Politik für internationale Studierende und des Studienvisums (D-2).
margareth@korea.kr