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Gesellschaft

Kulturgenuss ist im Leben der Koreaner verankert

government reportsLaut einer Umfrage geben Koreaner mehr Zeit und Geld aus, um ihre Freizeit zu genießen. Das obige Foto zeigt die Momentaufnahme am frühen Morgen auf dem Gwanghwamun-Platz. ⓒ Yonhap News

Von Xu Aiying und Min Yea-Ji

Einer Umfrage zufolge geben Koreaner mehr Zeit und Geld aus, um ihre Freizeit zu genießen.

Das Kulturministerium und das Institut für Kultur und Tourismus gaben am 5. Februar bekannt, wie oft die südkoreanischen Bürger an Kultur- und Kunstveranstaltungen teilnehmen, was sie in ihrer Freizeit machen und wie viele Urlaubstage sie sich nehmen.

Die Gesamtquote der Koreaner, die im vergangenen Jahr mindestens einmal Museen, Konzerte oder andere Kultur- oder Kunstprogramme besucht haben, lag bei 81,8 Prozent, nach 81,5 Prozent im Vorjahr.

Vor allem nahmen 51,7 Prozent der Familien mit einem monatlichen Einkommen von 1 Million Won (840,70 US-Dollar) oder weniger mindestens an einer Kultur- oder Kunstveranstaltung teil. Es ist das erste Mal, dass die Rate die 50-Prozent-Marke seit Beginn der Umfrage überschritten hat, heißt es in den Berichten.

Es wird analysiert, dass die verstärkte Unterstützung einer Kulturkarte, die Munhwa Nuri Card, und die Senkung der Einkommensteuer auf den kulturellen Verbrauch einen gewissen Einfluss auf die Möglichkeiten für einkommensschwache Gruppen hatten, Kultur zu genießen. Mit der Kulturkarte können die Familien in niedrigeren Einkommensklassen, die öffentliche Unterstützung erhalten, Einrichtungen und Dienstleistungen in Kultursektoren in Anspruch nehmen.

Die durchschnittliche tägliche Freizeit der Südkoreaner im vergangenen Jahr betrug 3,5 Stunden an Wochentagen und 5,4 Stunden an Ruhetagen. Die durchschnittlichen monatlichen Freizeitausgaben stiegen ebenfalls auf 156.000 Won, was einer Zunahme von 5.000 Won gegenüber 2018 (151.000 Won) entspricht.

Dies ist auf ein neues Gesetz zurückzuführen, das im vergangenen Jahr verabschiedet wurde, um die wöchentliche Arbeitszeit auf 52 Stunden zu reduzieren.

Auch im vergangenen Jahr hatten südkoreanische Mitarbeiter im Durchschnitt 9,9 Urlaubstage, verglichen mit 8,5 im Jahr 2017.

Es ist zu erkennen, dass sich das Kultur- und Freizeitleben der südkoreanischen Bürger erweitert und die Vereinbarkeit von Arbeit und Leben allmählich zum Alltagsleben der Menschen geworden ist.

Das Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus erklärte, dass in Zukunft verschiedene Maßnahmen wie die Unterstützung für Kulturkosten und die Unterstützung für den Urlaub der Arbeitnehmer ausgeweitet werden sollen, um ein Umfeld und Bedingungen zu schaffen, in denen die Menschen in ihrem täglichen Leben kulturelle Freizeit genießen können.

xuaiy@korea.kr

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