Politik

08.01.2026

Präsident Lee Jae Myung (Dritter von rechts) äußert sich am 5. Januar beim Gipfeltreffen zwischen Korea und China, das in der Großen Halle des Volkes in Peking, China, stattfindet ⓒ Cheong Wa Dae

Präsident Lee Jae Myung (Dritter von rechts) äußert sich am 5. Januar beim Gipfeltreffen zwischen Korea und China, das in der Großen Halle des Volkes in Peking, China, stattfindet ⓒ Cheong Wa Dae



Von Park Hye Ri

Präsident Lee Jae Myung schlug am 7. Januar während seines Staatsbesuchs in China vor, zur Lösung der Probleme in Bezug auf die chinesische Stahlkonstruktion im Westmeer innerhalb der Provisional Measures Zone (PMZ) eine Mittellinie zu ziehen.

Lee erklärte, dass Korea und China über jeweils eigene Hoheitsgewässer verfügen und eine gemeinsam verwaltete Zone teilen. Die koreanische Regierung soll vorgeschlagen haben, dass die beiden Länder die Mitte dieser Zone genau abgrenzen und ihren eigenen Raum jeweils auf eigene Weise verwalten. Dafür versprachen die beiden Seiten, praktische Gespräche durchzuführen.

Was die chinesische Stahlkonstruktion angeht, gebe es zwei Aquakulturen und eine Verwaltungseinrichtung, die bald verlegt wird.

Zuvor gab es Kontroversen zwischen Korea und China, dass China in der PMZ, in der sich die ausschließliche Wirtschaftszone (EEZ) Koreas und Chinas überschneiden, große Stahlkonstruktionen eingerichtet hatte.

Am selben Tag nahm der koreanische Präsident am Venture-Start-up-Summit zwischen Korea und China in Shanghai teil und betonte dabei die Vernetzung des Existenzgründungsökosystems beider Länder und ein gemeinsames Wachstum.

Danach hatte er die provisorische Regierung der Republik Korea zum Feiern des 100-jährigen Jubiläums ihres Regierungssitzes besucht, bevor er nach Korea zurückkehrte.

hrhr@korea.kr