Politik

02.02.2026

Präsident Lee Jae Myung (links) äußert sich am 30. Januar im Cheong Wa Dae bei der strategischen Konferenz zur Ära der nationalen Existenzgründung ⓒ Cheong Wa Dae

Präsident Lee Jae Myung (links) äußert sich am 30. Januar im Cheong Wa Dae bei der strategischen Konferenz zur Ära der nationalen Existenzgründung ⓒ Cheong Wa Dae



Von Yoon Sojung

Die koreanische Regierung schafft ein Umfeld, in dem jeder seine Existenzgründung vorantreiben kann.

Das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen sowie das Ministerium für KMU und Start-ups veröffentlichten am 30. Januar im Cheong Wa Dae bei der strategischen Konferenz zur Ära der nationalen Existenzgründung ihre politischen Maßnahmen. Diese Konferenz wurde von Präsident Lee Jae Myung geleitet.

Dabei waren sich die Teilnehmer einig, dass inmitten des eskalierenden Wettbewerbs um Arbeitsplätze die Existenzgründung die zentrale Lösung darstellt.

Daher plant die Regierung, ein Umfeld für die Existenzgründung zu schaffen, in dem sie nicht nur die Unternehmensgründung unterstützt, sondern auch als Partner die Risiken gemeinsam trägt.

In diesem Rahmen wird Korea ein Projekt für die Existenzgründung für alle vorantreiben. Darin werde die Regierung mit zwei Säulen von der technologischen Gründung und der regional-zentralen Gründung 5.000 innovative Gründer entdecken.

Im Bereich für Technologien werden 110 Existenzgründungsstädte geschaffen. Darüber hinaus sollen Maßnahmen zur Förderung der Start-ups im Bereich für Spitzentechnologien wie Verteidigung, Climate Tech, Pharmatechnologie und Biotechnologie getroffen werden.

Für die regionsbasierte Existenzgründung werden mit Verwendung der regionalen Ressourcen für Kultur und Tourismus 50 kommerzielle Punkte und 17 internationale Geschäftsviertel geschaffen, damit sich die Start-ups zu mittelständischen Unternehmen entwickeln können.

Durch die Einführung der Ausnahmeregelung für Start-ups, die Veröffentlichung von öffentlichen Daten mit hoher Unternehmensnachfrage, den Aufbau des Fonds in Höhe von 11 Billionen Won und die Aktivierung der offenen Innovation zwischen Großunternehmen und Start-ups wird das Ökosystem der Start-ups verstärkt.

Im Rahmen dieses Projekts wird die Regierung den 5.000 Existenzgründerinnen und -gründern im ganzen Land die Gründungsfinanzierung in Höhe von 2 Millionen Won ausgeben. Dazu wird ein Start-ups-Fonds betrieben, mit dem den vielversprechenden Gründern gezielte Investitionen im Wert von 50 Milliarden Won angeboten werden.

In den einzelnen Regionen werden Gründungswettbewerbe stattfinden. Unter den ausgewählten 1.000 Gründern werden die 100 Endgewinner durch 17 Vorrunden in Städten und Provinzen sowie fünf regionale Finalrunden bekanntgegeben. Die Regierung stellt den Teilnehmern Unterstützungsmittel von bis zu 20 Millionen Won und die Verwendung der KI zur Verfügung.

Koo Yun Cheol, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft und Finanzen, sowie Han Seongsook, Ministerin für KMU und Start-ups, versprachen, das Projekt zügig voranzutreiben.

arete@korea.kr