Politik

04.02.2026

Cho Hyun (links), Minister für Auswärtige Angelegenheiten, und US-Außenminister sowie Nationaler Sicherheitsberater Marco Rubio geben sich am 3. (Ortszeit) beim Außenministertreffen im US-Außenministerium in Washington, D.C., die Hand ⓒ Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten

Cho Hyun (links), Minister für Auswärtige Angelegenheiten, und US-Außenminister sowie Nationaler Sicherheitsberater Marco Rubio geben sich am 3. (Ortszeit) beim Außenministertreffen im US-Außenministerium in Washington, D.C., die Hand ⓒ Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten



Von Xu Aiying

Bei seinem USA-Besuch erörterte Minister für Auswärtige Angelegenheiten, Cho Hyun am 3. (Ortszeit) mit US-Außenminister sowie Nationaler Sicherheitsberater Marco Rubio zentrale Themen, darunter die Umsetzung des Joint Fact Sheet (JFS) sowie die Nordkorea-Frage.

Bei den Gesprächen im US-Außenministerium sprach Cho Hyun die Notwendigkeit an, die Zusammenarbeit in Schlüsselbereichen wie Kernenergie, nuklear angetriebenen U-Booten und dem Schiffbau anhand der diesjährigen Meilensteine voranzubringen und greifbare Ergebnisse zu erzielen. Dabei betonte er die aktive Führungsrolle von Minister Rubio.

Daraufhin bekräftigte Marco Rubio seine Bereitschaft, weiterhin eine aktive Rolle zu übernehmen und die zuständigen Behörden zu möglichst zeitnahen substanziellen Gesprächen zu bewegen.

Cho verwies zudem auf die Bemühungen Koreas zur Umsetzung der bilateralen Zollvereinbarungen sowie der zugesagten Investitionen in den USA. Er betonte die Notwendigkeit einer engen diplomatischen Zusammenarbeit zur Sicherstellung einer reibungslosen Abstimmung zwischen den zuständigen Handelsbehörden beider Länder.

Auch in Bezug auf Nordkorea vereinbarten beide Minister, den engen Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Südkorea und den USA fortzusetzen.

Cho erläuterte die Anstrengungen der südkoreanischen Regierung zur Deeskalation der innerkoreanischen Spannungen und zum Vertrauensaufbau. Zugleich betonte er, dass Südkorea und die USA gemeinsam kontinuierlich Dialogsignale an Pjöngjang senden, um Nordkorea zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch zu bewegen.

Darüber hinaus verwies Cho auf die Bemühungen Südkoreas, auf der Grundlage des gefestigten Bündnisses mit den USA die Kooperationsbeziehungen zu den Nachbarstaaten weiter auszubauen, darunter durch geplante Gipfeltreffen mit China und Japan zu Beginn des Jahres.

xuaiy@korea.kr