Die koreanische Regierung protestierte am 22. Februar nachdrücklich gegen die Tatsache, dass Japan eine Gedenkveranstaltung zum “Tag von Takeshima (von Japan beanspruchter Name für die Insel Dokdo)” in der japanischen Präfektur Shimane abhält, und forderte ihre sofortige Abschaffung ⓒ Korea.net DB
Von Kang Gahui
Die koreanische Regierung protestierte am 22. Februar kräftig gegen die Veranstaltung anlässlich des “Tages von Takeshima (von Japan beanspruchter Name für die Insel Dokdo)” in der japanischen Präfektur Shimane, an der hochrangige Persönlichkeiten der Regierung teilnahmen. Zugleich forderte Korea die Absage der Veranstaltung.
Das koreanische Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten erklärte am selben Tag: „Korea protestiert scharf gegen die wiederholte Erhebung ungerechtfertigter Ansprüche Japans auf Dokdo. Wir fordern erneut nachdrücklich die sofortige Abschaffung der Veranstaltung.”
„Die Insel Dokdo gehört historisch, geografisch und völkerrechtlich zum koreanischen Territorium. Die japanische Regierung muss ihren unrechtmäßigen Anspruch auf die Insel Dokdo sofort aufgeben und die Geschichte mit einer demütigen Haltung anerkennen”, fügte es hinzu.
Am selben Tag bestellte das koreanische Ministerium Hirotaka Matsuo, den stellvertretenden Missionschef der japanischen Botschaft in Korea, ein.
Die japanische Präfektur Shimane erließ im Jahr 2005 eine Verordnung zum “Takashima-Tag” und hält seit 2006 am 22. Februar entsprechende Gedenkveranstaltungen ab. Seit 2013 nahmen hochrangige Beamte der japanischen Regierung auf Vize-Ministerebene daran teil. In diesem Jahr war Naoki Furukawa, der parlamentarische Staatssekretär im Kabinettsbüro, anwesend.
kgh89@korea.kr