Chung Kwang-yong, Direktor der Abteilung für Afrika und den Nahen Osten des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten (Dritter von rechts), diskutiert am 4. März im Regierungskomplex Seoul in Jongno-gu, Seoul, mit den diplomatischen Vertretungen der sechs Mitgliedsländer des Golf-Kooperationsrats (GCC) - Saudi-Arabien, den VAE, Kuwait, Katar, Oman und Bahrein - über die aktuelle Lage im Nahen Osten im Zusammenhang mit der Ausweitung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran ⓒ Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten
Von Charles Audouin
Inmitten der sich eskalierenden Spannungen infolge des Konflikts zwischen den USA und dem Iran werden diplomatische Gespräche zwischen der koreanischen Regierung und den Mitgliedsländern des Golf-Kooperationsrats (GCC) verstärkt.
Chung Kwang-yong, Direktor der Abteilung für Afrika und den Nahen Osten des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten, traf sich am 4. März im Regierungskomplex Seoul in Jongno-gu, Seoul, mit den diplomatischen Vertretungen in Korea aus den sechs GCC-Ländern wie Saudi-Arabien, den VAE, Kuwait, Katar, Oman und Bahrein. Dabei diskutierten sie über die aktuelle Lage im Nahen Osten.
Der GCC wurde im Jahr 1981 als eine Kooperationsgemeinschaft für Politik, Wirtschaft und Sicherheit ins Leben gerufen und besteht aus Erdölförderländern, die auf dem Weltenergiemarkt eine wichtige Rolle spielen. Das Treffen fand auf Anforderung der GCC-Vertretungen in Korea statt.
Diese Vertretungen erklärten die Sicherheitskrise in den betroffenen Regionen und die Schäden an zivilen Einrichtungen und baten zugleich die koreanische Regierung um Aufmerksamkeit und Unterstützung.
Dabei sagte Jeong: „Die koreanische Regierung nimmt die sich verschärfenden Spannungen in diesen Regionen und die aktuelle Schadenslage ernst.”
„Zudem ist es bedauerlich, dass die Schäden durch Angriffe auf Zivilsten und zivile Infrastrukturen rasant zunehmen. Ich hoffe, dass keine weiteren menschlichen oder materiellen Schäden auftreten”, fügte er hinzu.
Anschließend schätzte der koreanische Direktor hoch ein, dass sich die GCC-Länder für Frieden und Sicherheit im Nahen Osten aktiv einsetzten. Er betonte zudem, dass angesichts der negativen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, die Energieversorgungslieferketten und den internationalen Transport Frieden und Sicherheit in diesen Regionen schnellstmöglich wiederhergestellt werden sollten.
caudouin@korea.kr