Politik

13.03.2026

Foto: Die vorläufige Plenarsitzung in der Nationalversammlung, die am 12. März stattfindet ⓒ Yonhap News

Foto: Die vorläufige Plenarsitzung in der Nationalversammlung, die am 12. März stattfindet ⓒ Yonhap News



Von Hong Angie

Am 12. März wurde der Sondergesetzentwurf zur strategischen Investitionsverwaltung zwischen der Republik Korea und den USA in der Nationalversammlung verabschiedet.

Am selben Tag wurde das Sondergesetz in der Plenarsitzung mit 226 Ja-Stimmen, 8 Nein-Stimmen und 8 Enthaltungen bei insgesamt 242 anwesenden Mitgliedern beschlossen.

Dieser Gesetzentwurf wurde als Folgemaßnahme nach den Zollverhandlungen mit den USA erlassen, um die im November vergangenen Jahres von den beiden Ländern unterzeichnete Absichtserklärung rechtlich zu unterstützen.

Das Sondergesetz sieht die Einrichtung der gemeinsamen strategischen Investitionsgesellschaft zwischen den beiden Ländern mit einem staatlichen Kapital von etwa 2 Billionen Won vor. Um Mittel in Höhe von insgesamt 350 Milliarden US-Dollar zu verwalten, wird geplant, in der Gesellschaft einen besonderen strategischen Investitionsfonds zwischen Korea und den USA einzurichten.

Darunter werden 200 Milliarden Dollar in Bereichen der Spitzentechnologien wie Halbleiter, kritische Mineralien und Künstliche Intelligenz, die mit den Interessen der Wirtschaft und Sicherheit beider Länder direkt verbunden sind, investiert.

Die übrigen 150 Milliarden Dollar werden für das “MASGA”-Projekt, ein koreanisch-US-amerikanisches Kooperationsprojekt zum Wiederaufbau der Schiffbauindustrie der USA eingesetzt und fungieren damit als Sprungbrett für den Eintritt der koreanischen Schiffbaubranche in den nordamerikanischen Markt.

Präsident Lee Jae Myung sagte: „Basierend auf diesem Sondergesetz wird Korea auf die Unsicherheiten der globalen Wirtschaft reagieren sowie die Wirtschaft und Sicherheit durch ein starkes Zusammenarbeitssystem in den strategischen Industrien zwischen den beiden Ländern verstärken.”

shong9412@korea.kr