Politik

26.03.2026

Die koreanische Regierung protestiert am 24. März nachdrücklich dagegen, dass in den japanischen Oberschulbüchern ungerechtfertigte Ansprüche der japanischen Regierung auf die Insel Dokdo enthalten sind. Foto: Die Insel Dokdo ⓒ Büro für die Verwaltung der Insel Dokdo

Die koreanische Regierung protestiert am 24. März nachdrücklich dagegen, dass in den japanischen Oberschulbüchern ungerechtfertigte Ansprüche der japanischen Regierung auf die Insel Dokdo enthalten sind. Foto: Die Insel Dokdo ⓒ Büro für die Verwaltung der Insel Dokdo



Von Kang Gahui

Die koreanische Regierung protestierte gegen die Aufnahme der Ansprüche der japanischen Regierung auf die Insel Dokdo in japanische Oberschulbücher und forderte von Japan eine sofortige Korrektur.

Das koreanische Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten veröffentlichte an dem Tag eine Erklärung, dass Korea nachdrücklich dagegen protestiert, dass die japanische Regierung die Oberschulbücher genehmigte, die nach der japanischen Geschichtsauffassung historische Tatsachen verzerrten.

Außerdem betonte das Ministerium, dass Korea alle ungerechtfertigten Ansprüche der japanischen Regierung auf die Insel Dokdo nicht akzeptiert, die historisch, geografisch und völkerrechtlich zum koreanischen Territorium gehört.

Dazu äußerte die koreanische Regierung ihr tiefes Bedauern, dass in den japanischen Oberschulbüchern verzerrte Darstellungen über die Geschichte von Trostfrauen und Zwangsarbeit enthalten sind.

Das Ministerium erklärte: „Für den Aufbau der zukunftsorientierten Beziehungen zwischen Korea und Japan muss das richtige historische Bewusstsein der Zukunftsgeneration die Grundlage bilden.”

„Wir hoffen, dass die japanische Regierung in der Geschichtsvermittlung eine verantwortungsvolle Haltung einnimmt”, fügte es hinzu.

kgh89@korea.kr