Sci/Tech

23.03.2026


Sieben koreanische Forscher wurden für das “Human Frontier Science Program” (HFSP), ein internationales Förderprogramm im Bereich der Lebenswissenschaften, ausgewählt ⓒ iclickart/Die unbefugte Verwendung dieses Fotos ist nach dem Urheberrechtsgesetz strengstens untersagt

Sieben koreanische Forscher wurden für das “Human Frontier Science Program” (HFSP), ein internationales Förderprogramm im Bereich der Lebenswissenschaften, ausgewählt ⓒ iclickart/Die unbefugte Verwendung dieses Fotos ist nach dem Urheberrechtsgesetz strengstens untersagt



Von Kim Hyelin

Das Ministerium für Wissenschaft und IKT teilte am 22. März mit, dass sieben koreanische Forscher für das “Human Frontier Science Program” (HFSP), ein internationales Förderprogramm im Bereich der Lebenswissenschaften, ausgewählt wurden.

Das im Jahr 1989 ins Leben gerufene HFSP ist ein weltweit renommiertes Programm, das bisher 31 Nobelpreisträger hervorbracht hatte. In diesem Jahr wurden drei Koreaner für den Bereich Research Grants des Programms endgültig ausgewählt, die für die nächsten drei Jahre jährlich etwa 300.000 bis 400.000 US-Dollar als Fördermittel erhalten.

Darüber hinaus wurden für die Bereiche wie Accelerator und Postdoctoral Fellowships jeweils zwei koreanische Forscher gewählt.

Die Forscher im Research Grants werden in den verschiedenen Bereichen wie Neurowissenschaft, Ökologie und Paläontologie die internationale gemeinsame Forschung leiten. Kim Jinhyun, leitende Forscherin am Korea Institute of Science and Technology, wird gemeinsam mit Forschern des japanischen Physikalisch-chemischen Instituts RIKEN und der Stanford University in den USA an Technologie zur Steuerung neuronaler Schaltkreise der nächsten Generation arbeiten.

Seo Tae-won, Professor an der Hanyang-Universität, wird in Zusammenarbeit mit der Tel Aviv University in Israel robotikbasierte Forschung zur unterirdischen Ökologie der Maulwürfe durchführen. Lee Gil-Ju, Professor an der Pusan National University, wird gemeinsam mit der University of Oxford in Großbritannien die optischen Prinzipien der Augenstruktur von Trilobiten untersuchen und biomimetische Bildgebungstechnologien entwickeln.

Im Bereich Accelerator werden Professor Kim Jae-kyung und Professorin Yoon Hye-jin am Korea Advanced Institute of Science and Technology jeweils Forschungen für mathematische Modelle zur Analyse von Zecken und der Virusübertragung unter den Bedingungen des Klimawandels und für Metabolite, die biochemischen Wege der Entstehung von Angstsignalen erläutert, durchführen.

Im Bereich für Postdoctoral Fellowships werden die Wissenschaftler Tae Hyunhyuk und Han Dae Hee jeweils an der Yale University School of Medicine und der University of California, San Diego, die Lebenswissenschaften der nächsten Generation erforschen.

kimhyelin211@korea.kr