Ausländische Studierende beim „Ajou International Day“ an der Ajou Universität in Suwon, Provinz Gyeonggi-do, am 6. November 2025. Die Zahl der Einbürgerungen in der Republik Korea überschritt im vergangenen Jahr 11.000 und erreichte damit den höchsten Stand seit der Pandemie ⓒ Lee Jeong Woo/korea.net
Von Kang Gahui
Im vergangenen Jahr lag die Zahl der Personen, die die koreanische Staatsangehörigkeit erwarben, bei über 11.000 und erreichte damit den höchsten Wert seit der COVID-19-Pandemie.
Nach dem statistischen Monatsbericht der Einwanderungsbehörde des Justizministeriums vom 4. Februar erwarben von Januar bis Dezember 2025 insgesamt 11.344 von 18.623 Antragstellern die südkoreanische Staatsangehörigkeit.
Die Zahl der Einbürgerungen erreichte 2020 während der Pandemie mit 13.885 Personen einen historischen Höchststand. Grund dafür waren Reisebeschränkungen zwischen den Staaten sowie die Ausbreitung von Infektionen in den Herkunftsländern, wodurch sich mehr Ausländer für einen langfristigen Aufenthalt in Korea entschieden und die Zahl der Einbürgerungsanträge stark anstieg.
In den folgenden Jahren ging die Zahl der Einbürgerungen zunächst auf 10.895 im Jahr 2021 und 10.248 im Jahr 2022 zurück, bevor sie 2023 mit 10.346 und 2024 mit 11.008 wieder anstieg.
Den größten Anteil an den Einbürgerungen stellten im vergangenen Jahr chinesische Staatsangehörige mit 6.420 Personen, was 56,5 Prozent entspricht. Es folgten Vietnamesen mit 23,4 Prozent, Filipinos mit 3,1 Prozent und Thailänder mit 2,2 Prozent.
Im vergangenen Jahr erlangten 4.037 Personen die zuvor verlorene koreanische Staatsangehörigkeit zurück. Den größten Anteil machten frühere japanische Staatsangehörige mit 3,2 Prozent aus, gefolgt von Personen chinesischer Herkunft mit 2,5 Prozent und vietnamesischer Herkunft mit 0,8 Prozent.
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