Von Margareth Theresia | Video: Park Daejin/korea.net
Anlässlich der kommenden Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Wettbewerbsfähigkeit der koreanischen Nationalmannschaft und die wichtigen Punkte, auf die man sich konzentrieren sollte.
Vor allem wächst die Erwartung, dass Korea bei diesen Olympischen Spielen nicht nur in den Eisdisziplinen, sondern auch in den Schneedisziplinen Medaillen gewinnen wird.
Die Olympischen Winterspiele 2026 werden vom 6. bis zum 22. Februar in Mailand und Cortina d’Ampezzo ausgerichtet. Rund 2900 Athletinnen und Athleten aus 90 Ländern treten in acht Disziplinen an und kämpfen um 116 Medaillen.
Korea entsendet bei diesen Olympischen Spielen 70 Athletinnen und Athleten in sechs Disziplinen, darunter Biathlon, Bobfahren und Skeleton, Curling, Rodeln, Eissport (Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Shorttrack) sowie Ski- und Snowboard. Sein Ziel ist es, den 10. Platz in der Gesamtwertung zu erreichen.
Bei diesen Olympischen Winterspielen streben die Goldmedaillengewinner Choi Min-jeong und Hwang Dae-heon (Shorttrack) bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking sowie Lee Chaeun (Snowboard-Halfpipe), Lee Yoonseung (Freestyle-Skiing) und Kim Hyungyeom (Eiskunstlauf) bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2024 in Gangwon (Gangwon 2024) wieder nach Medaillen.
Die koreanischen Shorttrack-Läufer Choi Min-jeong (Dritte von vorne) und Rim Jongun trainieren im Jincheon National Training Center in der Provinz Chungcheongbuk-do für die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina ⓒ Yonhap News
Die koreanischen Shorttrack-Sportler, die in dieser Disziplin für ihre traditionelle Stärke bekannt sind, erreichten bis zu den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking insgesamt 26 Goldmedaillen. Es wird erwartet, dass die koreanische Nationalmannschaft ebenfalls bei diesen Olympischen Spielen den Kampf um die Medaillen leiten wird.
Wenn Choi zwei Medaillen hinzufügt, wird sie mit insgesamt sieben Medaillen einen neuen Rekord für koreanische Athletinnen und Athleten aufstellen.
Cha Junhwan, der koreanische Eiskunstläufer, sorgt für Medaillenerwartungen, nachdem er am 25. Januar bei den Vier-Kontinente-Meisterschaften 2026 in Peking eine Silbermedaille gewann. Bei den Olympischen Winterspielen 2022 belegte er als erster koreanischer Eiskunstläufer den fünften Platz.
Ein anderer bemerkenswerter Punkt bei diesen Olympischen Spielen ist die Aufstellung der koreanischen Athleten in den Schneedisziplinen. Choi Gaon, die koreanische Athletin im Snowboard-Halfpipe, tritt bei den Olympischen Spielen mit beeindruckender Stärke an, nachdem sie den Snowboard-Weltcup zum dritten Mal in Folge eroberte.
Lee Chaeun, der koreanische Sportler für Snowboard-Halfpipe (Mitte), posiert am 25. Januar 2024 nach dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2024 in Gangwon ⓒ OIS / IOC
Dazu nehmen Lee Chaeun (Snowboard-Halfpipe), Lee Yoonseung (Freestyle-Skiing) und Kim Hyungyeom (Eiskunstlauf), die koreanischen Goldmedaillengewinner von Gangwon 2024, an den Olympischen Winterspielen teil.
Lee Chaeun belegte bei seiner ersten Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2022 den 18. Platz und gewann beim Internationalen Skiverband 2023 das Finale für Herren-Halfpipe. Bei den Asien-Winterspielen 2025 in Harbin erwarb er die Goldmedaille in der Disziplin für Slopestyle.
Lee Yoonseung bewies ebenfalls seine internationale Wettbewerbsfähigkeit, nachdem er in Gangwon 2024 die erste Goldmedaille im Finale der Herren-Parallel-Buckelpiste, die Silbermedaille im Mixed-Team-Parallel-Buckelpiste gewonnen hatte. Im Januar vergangenen Jahres fügte er eine Bronzemedaille bei den FIS Freestyle-Skiing-Juniorenweltmeisterschaften hinzu.