Chae Whi-young, Minister für Kultur, Sport und Tourismus (Mitte), posiert am 2. Februar bei der Entsendungszeremonie der koreanischen Nationalmannschaft für die Paralympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo im Seoul Olympic Parktel in Songpa-gu, Seoul, für ein Erinnerungsfoto mit dem koreanischen Rollstuhlcurling-Spieler Lee Youngsuk (links) und der koreanischen para-nordische Skiläuferin Kim Yun-ji ⓒ Lee Jeong Woo/korea.net
Von Hong Angie
Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo gingen zwar zu Ende, doch die Aufmerksamkeit der Welt richtet sich noch immer auf Italien. Die Paralympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina werden am 6. März in der Verona-Arena ihren Auftakt machen.
Bis zum 15. März werden etwa 665 Sportlerinnen und Sportler aus 50 Ländern für die 79 Goldmedaillen kämpfen. Die Republik Korea entsendet 56 Athletinnen und Athleten nach Italien und sie beteiligen sich an fünf Disziplinen wie Ski Alpin, Biathlon und Skilanglauf.
Die koreanische Mannschaft setzte sich zum Ziel, mit einer Gold- und einer Bronzemedaille einen Platz unter den Top 20 der Gesamtwertung zu erreichen. Der beste Rekord Koreas war der 16. Platz bei den Paralympics 2018 in Pyeongchang mit einer Gold- und zwei Bronzemedaillen.
Die koreanische para-nordische Skiläuferin Kim Yun-ji (links) und die koreanische Para-Skifahrerin Choi Sara (Mitte) und die koreanische Begleitläuferin Eo Eun-mi ⓒ Koreanisches Paralympisches Komitee
Die koreanische Mannschaft hat gute Medaillenchancen. Kim Yun-ji, die para-nordische Skiläuferin, tritt nach ihren Siegen in der Disziplin für Massenstart und Biathlon-Sprint beim Biathlon-Weltcup als die stärkste Kandidatin für die Goldmedaille in Erscheinung. Auch Lee Youngsuk und Baek Hyejin im Rollstuhlcurling Mixed-Doppel, die Nummer eins der Weltrangliste, gelten als starke Favoriten auf den Sieg.
Der koreanische Para-Skilangläufer Shin Eui Hyun, als Held bei den Paralympics 2018 bekannt, rückt als der Medaillengewinner in den Fokus. Bei den Paralympics 2018 gewann er die erste Goldmedaille im 7,5-km-Rennen und gleichzeitig die Bronzemedaille im 15-km-Rennen.
Die koreanische Para-Skifahrerin Choi Sara, die Nummer drei der Weltrangliste, strebt ebenfalls eine Medaille an. Die sehbehinderte Skifahrerin tritt bei den Wettbewerben mit ihrer Begleitläuferin Eo Eun-mi zusammen an.
Die koreanischen Rollstuhlcurling-Spieler Lee Youngsuk (links) und Baek Hyejin ⓒ Koreanisches Paralympisches Komitee
Jin-owan Jung, Präsident des Koreanischen Paralympischen Komitees, sagte: „Die koreanische Nationalmannschaft ist schon bereit dafür, bei den Paralympics noch mal bewegende Geschichte voller Herausforderungen zu schreiben. Ich bitte die koreanischen Bürger um ihre herzliche Unterstützung für die koreanischen Sportlerinnen und Sportler.”
Das koreanische Team gewann bei den Paralympics 2024 in Paris sechs Goldmedaillen, zehn Silbermedaillen und 14 Bronzemedaillen und platzierte sich damit auf Platz 22. Die koreanischen Athletinnen und Athleten bekräftigen ihren entschlossenen Willen, die Siegesserie bei den Paralympics 2024 fortzusetzen und auf den Schneefeldern in Italien ihre Siege erneut zu feiern.
Die koreanische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt KBS überträgt die Wettkämpfe der Paralympischen Winterspiele 2026 live. Ausführliche Informationen und Zeitpläne sind auf der offiziellen Website (
https://www.koreanpc.kr/home) und auf den sozialen Netzwerken des Koreanischen Paralympischen Komitees sowie auf “Abilive”, einer Plattform des Komitees, zu sehen.
shong9412@korea.kr