Kultur

03.04.2025

Jung Joon-ho, der koreanische Schauspieler und Ko-Direktor des Jeonju International Film Festivals (JEONJU IFF), stellt am 1. April bei der Pressekonferenz im CGV Yongsan I’Park Mall in Yongsan-gu in Seoul das JEONJU IFF vor ⓒ Lee Jeong Woo/korea.net

Jung Joon-ho, der koreanische Schauspieler und Ko-Direktor des Jeonju International Film Festivals (JEONJU IFF), stellt am 1. April bei der Pressekonferenz im CGV Yongsan I’Park Mall in Yongsan-gu in Seoul das JEONJU IFF vor ⓒ Lee Jeong Woo/korea.net



Von Xu Aiying | Video: Offizieller YouTube-Kanal von JEONJU IFF

Das 26. Jeonju International Film Festival (JEONJU IFF) veröffentlichte am 1. April, einen Monat vor seiner Eröffnung, bei der Pressekonferenz den Eröffnungs- und Schlussfilm dieses Jahres und die Kandidaten in jeder Kategorie.

Das JEONJU IFF findet vom 30. April bis zum 9. Mai statt und 224 Filme aus 57 Ländern, darunter 98 koreanische Werke und 126 ausländische Werke, werden vorgeführt. 80 Filme davon sind Weltaufführungen.



Der Eröffnungsfilm des JEONJU IFF ist “Kontinental ‘25” von Radu JUDE. Er wurde im Februar bei der 75. Berlinale mit dem Silbernen Bären für das Beste Drehbuch ausgezeichnet. Bei der Filmerstellung wählte der Regisseur die neue Methode, alle Szenen mit Smartphones aufzunehmen.

Das Filmfestival wird mit dem Schlussfilm “In the Land of Machines“ von Kim Okyoung beendet. Es ist ein Dokumentarfilm über drei Wanderarbeitnehmer aus Nepal, die mit einer Arbeitserlaubnis nach Korea einreisen.

Eine Szene des koreanischen Films “Summer’s Camera” in der Kategorie für koreanischen Wettbewerb des 26. Jeonju International Film Festivals ⓒ Jeonju International Film Festival

Eine Szene des koreanischen Films “Summer’s Camera” in der Kategorie für den koreanischen Wettbewerb des 26. Jeonju International Film Festivals ⓒ Jeonju International Film Festival


In der Kategorie für den internationalen Wettbewerb werden 662 Filme aus 86 Ländern konkurrieren, darunter “Always” von CHEN Deming aus China und “CycleMahesh” von Suhel BANERJEE aus Indien.

Vor allem ist es auffallend, dass in der Sektion für den koreanischen Wettbewerb Filme mit Themen wie sexuellen Minderheiten oder Solidarität der Frauen auftreten.

Die Sonderkategorie “Again, Towards Democracy“ ist auch bemerkenswert. Sechs Dokumentarfilme über die politische Lage der Länder, die die demokratische Krise erlebt hatten oder sich in dieser Krise befinden, werden gezeigt, um die Zuschauer an den Wert der Demokratie zu erinnern.

In diesem Jahr wird die koreanische Sängerin und Schauspielerin Lee Jung-hyun die Kategorie “J Special: Programmer of the Year“ leiten. Sie wird nach ihrem filmischen Aspekt und Geschmack gewählte Filme den Zuschauern vorstellen. Diese Filme sind “NIGHT FISHING“ von Park Chan-wook, in dem sie auftrat, “Sympathy for Mr. Vengeance“ von Park Chan-wook, “Nobody Knows“ von KORE-EDA Hirokazu und “The Child“ von Jean-Pierre DARDENNE.

Die koreanische Sängerin und Schauspielerin Lee Jung-hyun nimmt am 1. April im CGV Yongsan I’Park Mall in Yongsan-gu in Seoul an der Pressekonferenz für das Jeonju International Film Festival teil. Sie ist die Moderatorin der Kategorie “J Special: Programmer of the Year“ dieses Jahres ⓒ Lee Jeong Woo/korea.net

Die koreanische Sängerin und Schauspielerin Lee Jung-hyun nimmt am 1. April im CGV Yongsan I’Park Mall in Yongsan-gu in Seoul an der Pressekonferenz für das Jeonju International Film Festival teil. Sie ist die Moderatorin der Kategorie “J Special: Programmer of the Year“ dieses Jahres ⓒ Lee Jeong Woo/korea.net


Woo Beom-ki, der Vorsitzende des Organisationskomitees des JEONJU IFFs sagte: „Das JEONJU IFF ist eine Plattform, mit der sich die Filmregisseure aus der ganzen Welt mit den Zuschauern treffen, kommunizieren und ihre künstliche Welt präsentieren können.“

„Zugleich etabliert es sich als das repräsentative Filmfestival in Asien. Wir werden weiterhin auf die Meinungen von Zuschauern hören, um ein bedeutendes Filmfestival zu entwickeln“, fügte er hinzu.

xuaiy@korea.kr