Kultur

02.04.2025




Von Charles Audouin | Fotos: Lee Jeong Woo/korea.net | Video: Park Daejin/korea.net

Im Sejong Museum of Art 1 findet eine Ausstellung statt, in der man dem Lärm der Stadt entgehen und sich in der Natur erholen kann.

Das Amt für Kulturerbeverwaltung und das Sejong Center for the Performing Arts veranstalten seit dem 24. Februar die Medienkunst “Mi-eum-wan-bo, Strolling Through Traditional Gardens“, um die Schönheit des traditionellen koreanischen Gartens vorzustellen. “Mi-eum-wan-bo“ bedeutet ein langsames Gehen, während man ein Gedicht langsam vorträgt.

Das Amt erklärte über die Absicht der Ausstellung: „Wir organisierten die Ausstellung mit dem Wunsch, dass die Besucher den traditionellen koreanischen Garten gut verstehen und mit der Natur eins werden.“

Im ersten Raum der Ausstellung “Mi-eum-wan-bo, Strolling Through Traditional Gardens“ wird ein Video der koreanischen natürlichen Landschaft abgespielt

Im ersten Raum der Ausstellung “Mi-eum-wan-bo, Strolling Through Traditional Gardens“ wird ein Video der koreanischen natürlichen Landschaft abgespielt


Im Ausstellungsraum können sich die Besucher auf Toenmaru, einer schmalen Holzveranda, ein Video der koreanischen natürlichen Landschaft anschauen. Kim Dong Hyun, ein Mitarbeiter für die Abteilung für traditionelle Landschaftsgestaltung des Amtes, sagte: „Numaru, eine vom Boden abgehobene Holzdiele, und Stützpfeiler des Hanok schaffen einen Ramen, sodass man die Landschaft des Gartens über den Rahmen hinaus besichtigen kann.“

„Während man im chinesischen und japanischen Garten von außen nach innen seine Landschaft sieht, wird im koreanischen Garten die Veränderung der Jahreszeiten von innen nach außen besichtigt.“

„Daher empfehle ich, im Pavillon das Bild des traditionellen koreanischen Gartens zu genießen“, fügte er hinzu.

In der Ausstellung kann man einen Wasserfall, den man selten sieht, aus der Nähe erleben. Wenn man vor einer Wand steht, ergießt sich wird im Video der 6 m hohe Burilpokpo-Wasserfall über den Kopf.

Am 25. März schauen sich die ausländischen Journalisten in der Ausstellung “Mi-eum-wan-bo, Strolling Through Traditional Gardens“ ein Werk über “Bangjiwondo“ an. Es ist eine Art der Gartenstruktur, in der sich eine runde Insel auf dem viereckigen Teich befindet

Am 25. März schauen sich die ausländischen Journalisten in der Ausstellung “Mi-eum-wan-bo, Strolling Through Traditional Gardens“ ein Werk über “Bangjiwondo“ an. Es ist eine Art der Gartenstruktur, in der sich eine runde Insel auf dem viereckigen Teich befindet


In einem Raum ist eine Reinterpretation von “Bangjiwondo“ zu sehen, eine beliebte Gartenstruktur eines traditionellen Gartens mit einem viereckigen Teich und einer runden Insel in der Teichmitte. Auf der Wand wird ein Video über den Wechsel von Geumgang Jeondo, einer Malerei der koreanischen Landschaft, während eines Tages abgespielt.

Die beiden Werke weisen darauf hin, wie man sich in der Joseon-Zeit in der Natur erholte. Kim sagte: „In der späten Joseon-Zeit begann man mit der Entwicklung geiner Kultur in Hanyang, der alten Hauptstadt, die Natur durcch Miniaturen oder Gartenanlagen wertzuschätzen.“

Am 25. März sehen die ausländischen Journalisten in der Ausstellung “Mi-eum-wan-bo, Strolling Through Traditional Gardens“ eine Medienkunst

Am 25. März sehen die ausländischen Journalisten in der Ausstellung “Mi-eum-wan-bo, Strolling Through Traditional Gardens“ eine Medienkunst


Den Besuchern wird ebenfalls die Möglichkeit zu einem Spaziergang in den vier Byeolseo-Gärten gegeben. Dabei bietet ein 14-minütiges Video das tatsächliche Bild der Gärten, das durch die vom Amt gesammelten präzisen Daten erstellt wurde.

Kim sagte: „Wenn Sie den Changdeokgung-Palast noch nicht besucht haben, empfehle ich, hier die vier Jahreszeiten des Hintergartens des Palastes zu erleben.“

Die Ausstellung “Mi-eum-wan-bo, Strolling Through Traditional Gardens“ kann bis zum 27. April kostenlos besichtigt werden. Von September bis November findet sie im Koreanischen Kulturzentrum in Großbritannien statt.

caudouin@korea.kr