Politik

03.04.2025

Cho Tae-yul, Minister für Auswärtige Angelegenheiten (links), trifft sich am 2. April in Brüssel in Belgien mit dem NATO-Generalsekretär Mark Rutte ⓒ Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten

Cho Tae-yul, Minister für Auswärtige Angelegenheiten (links), trifft sich am 2. April in Brüssel in Belgien mit dem NATO-Generalsekretär Mark Rutte ⓒ Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten



Von Aisylu Akhmetzianova

Mark Rutte, Generalsekretär des Atlantischen Bündnisses (NATO), fordert Korea auf, im Bereich Verteidigung zusammenzuarbeiten.

Das koreanische Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten teilte mit, dass Rutte beim Gespräch mit Minister Cho Tae-yul seinen Wunsch hinsichtlich einer Verteidigungskooperation zwischen nicht nur Korea und den einzelnen NATO-Mitgliedstaaten, sondern auch Korea und der NATO selbst ausdrückte.

Darauf antwortete Cho, durch Verhandlungen ihre Zusammenarbeit umzusetzen.

Das bilaterale Treffen zwischen Cho und Rutte fand vor dem NATO-Außenministertreffen statt. Die NATO lud Korea vier Jahre in Folge IP4-Staaten (vier indo-pazifische Staaten wie Korea, Japan, Australien und Neuseeland) für das Außenministertreffen ein.

Dabei betonte der NATO-Generalsekretär die Wichtigkeit mit den IP4-Staaten und begrüßte, dass Korea in Bezug auf die militärische Zusammenarbeit zwischen Russland und Nordkorea im letzten Jahr seine Informationen teilte.

Cho bat auch die NATO um den frühzeitigen Aufbau des Kanals für den Informationsaustausch zwischen Korea und der NATO.

Zugleich betonte er: „Das Militärbündnis zwischen Russland und Nordkorea, das während der Verhandlung über das Kriegsende in der Ukraine fortgesetzt wird, muss sofort gestoppt werden.“

„Im letzten Jahr stellte Korea 400 Millionen Dollar für die Wiederherstellung des Friedens und den Wiederaufbau in der Ukraine zur Verfügung. Ab diesem Jahr werden wir eine langfristige Hilfe in Höhe von 2 Milliarden Dollar bereitstellen“, fügte er hinzu.

aisylu@korea.kr